| News 2011 |
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Info Website Zur Zeit bin ich mit einer Neuausrichtung meiner Website beschäftigt. Ich werde versuchen euch so schnell wie möglich wieder online über meine sportlichen Aktivitäten unterhalten zu können! In der Zwischenzeit halte ich euch via unserer Team-Website: www.mtb-raceteam.ch mit Resultaten, Berichten und Infos auf dem Laufenden oder folgt mir auf Twitter / Facebook. Sorry für diese späte Mitteilung! Ich wünsche euch einen schönen Frühlingsstart! Sonnige Grüsse, Michelle
Abschluss Der Rennabschluss dieser Saison naht... Gemeinsam mit meiner Teamkollegin, Jane Nüssli, und ihrem Freund Markus habe ich das Abenteuer "Roc d'Azur" in Angriff genommen. Während dem es in der Schweiz kalt, nass und neblig war haben wir noch einmal Temperaturen von 25 Grad und strahlend blauen Himmel geniessen können! Ich nahm am Cross-Country Rennen vom Samstag teil, d.h. es war eher Marathon mässig, denn es galt eine grosse Runde zu absolvieren, 42km, 1250 Höhenmeter. Vor einer Woche habe ich dann am Cross-Country Rennen in Saalfelden, Österreich, teilgenommen. Ich wollte einen ersten Eindruck der nächstjährigen WM-Strecke gewinnen. Es ist eine tolle, naturbelassene Runde und gibt zudem den Zuschauern die Möglichkeit sehr viel vom Renngeschehen von einem Standort aus zu beobachten. Die Strecke hat mir aber auch wieder einmal mehr ein Feedback gegeben, wo ich noch dringendst an mir arbeiten muss... Letzten Samstag habe ich mein erstes Cyclo Cross Rennen dieser Saison bestritten. Auch wenn es nur ein wirklich sehr kleines und kurzes Rennen war konnte ich trotzdem ein erstes Gefühl für das Cyclo Cross Velo bekommen. So richtig "eins" bin ich zwar noch nicht mit diesem Drahtesel, aber was nicht ist kann ja noch werden... ;-) Nächstes Weekend wir voraussichtlich mein letztes Rennweekend dieser Saison sein: Cyclo Cross Rennen in Pfaffnau am Samstag und dasjenige in Steinmaur am Sonntag.
Lange ist es her... ...seit ich mich das letzte Mal gemeldet habe. Natürlich hat sich so einiges ereignet in dieser Zeit und die Saison ist so gut wie schon fast abgeschlossen. Ich möchte euch trotzdem noch kurz schildern, wie es mir ergangen ist in den letzten Wochen. Nach der Schweizermeisterschaft habe ich mich dazu entschieden noch einmal ins Engadin zu gehen, um mich gut auf die WM vorbereiten zu können. Im Gegenzug musste ich aber die Europameisterschaften sausen lassen, da die Erholung sonst zu kurz gekommen wäre. Nach dem Trainingslager habe ich zur Vorbereitung für den letzten Weltcup in Val di Sole an der Aargauermeisterschaft in Seon teilgenommen. Als neue Aargauermeisterin reiste ich eine Woche später nach Italien. Dort konnte ich jedoch nichts abrufen von dem, was drin gelegen wäre. Mit einer bitteren Enttäuschung ging es retour in die Schweiz. Dann die Erlösung: Ich war trotzdem definitiv selektioniert worden für die Heim-Weltmeisterschaften in Champéry! Da wir U23 Damen bereits am Donnerstag unseren Renneinsatz hatten, fuhr ich als Training beim Finale des Racer Bikes Cup in Muttenz (BL) nur 2 Runden, damit ich mich noch genügend erholen konnte. Am Montag reiste ich ins Wallis, nach Champéry und besichtigte sogleich zusammen mit unserem Damen-Nationalmannschafts Coach, Rolf Vollenweider, die anspruchsvolle Strecke. Es ist eine meiner Lieblingsstrecken. Am Dienstag drehte ich noch eine Runde auf der Strecke, danach hiess es relaxen und schonen! Der kommende Tag bedeutete der definitive WM-Beginn mit den Cross-Country Rennen. Linda Indergand holte sich sogleich den Titel bei den Juniorinnen und beim Team-Relay sicherte sich unser Schweizer-Team (bestehend aus Thomas Litscher, Lars Forster, Nathalie Schneitter und Nino Schurter) die Silbermedaille hinter den Franzosen. Dieser tolle Schweizer WM Start motivierte die gesamte Delegation umso mehr. Dann war endlich der Donnerstag da, Showdown! Die Vorbereitungen aufs Rennen liefen ganz normal und sogar die Nervosität hielt sich in Grenzen. Leider stellte ich schnell nach der Startphase einmal fest, dass ich einen wirklich schwarzen Tag eingezogen habe. Obwohl ich anfangs nicht schlecht dabei war, spürte ich sofort, dass ich irgendwie nicht vom Fleck kam und meine Beine wie blockiert wirkten. Der 21. Platz war/ist eine riesen grosse Enttäuschung für mich, aber irgendwie passt er genau zu meiner mehr oder weniger misslungenen Saison... Die Niederlage schmerzte noch etwas im Herzen in den darauf folgenden Tagen, speziell darum weil es natürlich eine Heim-WM war. Vielen herzlichen Dank auch an alle, die mich am Streckenrand unterstützt haben (und sogar zum Teil extra nach Champéry gereist sind), sowie die lieben Aufmunterungen danach! Ein grosses Dankeschön auch an das ganze Swiss-Cycling Team, für eine reibungslose Organisation und eine geniale Atmosphäre unter dem gesamten Team! Inzwischen habe ich den "Enttäuschungs-Schmerz" hinter mir gelassen und schaue bereits positiv auf meine zukünftigen Renntaten. :-) bis bald! Vize-Schweizermeisterin U23! :-) Am vergangenen Weekend stand mein erstes Saisonhighlight auf dem Programm: die Schweizermeisterschaft in Plaffeien, Fribourg. Nachdem ich eine Woche zuvor bereits einmal auf der Strecke trainiert habe, war ich am Samstag erneut auf dem Rennkurs, um mir noch einmal die wichtigsten Passagen einzuprägen. Ich wusste aber, dass der sehr sonnige und warme Samstag uns andere Strecken-Bedingungen zeigte, als wir am Sonntag zu erwarten hatten! Die Wettervorhersage bestätigte sich: Seit 08.00 Uhr in der Früh war die Gegend von starkem Regen, Nebel und einer grauen Decke umgeben. Schlammschlacht vorprogrammiert! :-) Was mich aber nur umso mehr aufs Rennen motivierte! Die Strecke bestand aus einem langen Aufstieg direkt nach dem Start-/Zielgelände und einer langen Abfahrt auf Singletrails im Wald, welche bei trockenen Bedingungen nicht allzu schwierig sind, aber trotzdem Spass machen und gewisse Technik-Fähigkeiten erfordern. Da ich die Strecke bei nassen Verhältnissen aus Vorjahren kannte, wusste ich was mich erwarten wird… Um 12.02 Uhr starteten wir U23 Damen direkt hinter dem Elite-Damen-Feld und vor den Juniorinnen. Den Start habe ich eigentlich nicht schlecht erwischt, jedoch im Aufstieg den Leader-Zug verpasst und somit bis zum obersten Punkt einen kleinen Rückstand auf 4 Fahrerinnen eingebüsst. Ich freute mich auf die Schlammschlacht bergab! :-) Mit meinem Slalom-Pneu war dies ein reines Vergnügen! Bereits im mittleren Teil der Abfahrt hatte ich die erste Fahrerin, Vivienne, eingeholt und in einem möglichen Streckenabschnitt überholen können. Am Ende der Abfahrt war ich beinahe am Hinterrad der nächsten Fahrerin. Nun führte ein flacher Streckenteil über einen Kiesweg zurück ins Start-/Zielgelände. Ich versuchte den Rückstand bergauf so gering wie möglich zu halten. Wieder konnte ich Zeit gutmachen in der Abfahrt und Kathrin kurz vor dem Ende der Abfahrt überholen, da sie anscheinend mechanische Probleme hatte. Nun war ich auf Medaillenkurs und die 2. Platzierte war direkt vor mir! In der 3. Runde konnte Kathrin im Aufstieg wieder zu mir aufschliessen und überholte mich vor dem letzten Anstiegsstück. Bergab konnte ich sie erneut überholen und zu Sabrina Maurer, der 2. Platzierten, aufschliessen. Es war wie Katz und Maus… Die letzte Runde stand bevor! Ich hörte die Speaker-Durchsage, dass die Führende, Lorraine Truong, bereits 43sek. Vorsprung herausgefahren ist. Ich liess mich aber nicht irritieren dadurch, denn die Runde und die Bedingungen waren nicht nur knifflig für den Fahrer, sondern auch fürs Material und somit war noch nichts entschieden. Gemeinsam mit Sabrina ging ich auf die letze Runde. Ich konnte ihr nicht ganz folgen im Aufstieg und durch Schaltprobleme kamen noch ein paar Meter hinzu…jetzt nur nicht die Nerven verlieren! Die Abfahrt nahte und somit meine Möglichkeit/Chance noch etwas gutzumachen. Erneut fuhr ich auf Sabrina auf im Downhill und zu ihrem Pech stürzte sie in einem Streckenteil, wo ich nicht mehr bremsen oder ausweichen konnte. Ich touchierte ebenfalls kurz den Boden, hatte aber mein Bike schneller wieder zur Hand und konnte sie so überholen. Kaum sass ich wieder im Sattel, schoss ich über die letzten Streckenteile, als wäre ein bissiger Hunde hinter mir her! Erfolgreich konnte ich den 2. Platz ins Ziel fahren und war überglücklich über meinen silbernen Podiumsplatz! Ich habe mein Bestes gegeben und sogar die schnellste Schlussrunde von allen U23 Damen hingelegt. Herzliche Gratulation an eine gestrige überlegene Lorraine, welche einen perfekten Tag einzog und uns alle wohl etwas überrascht hatte, aber wir mögen es ihr alle von Herzen gönnen! Bravo Lotte! ;-) Ein grosses Bravo auch an Sabrina, welche wirklich ein sehr starkes Rennen zeigte und Bronze gewann! Vielen Dank an alle, welche mich lautstark am Streckenrand unterstützt haben, trotz diesen Wetterbedingungen! Ich habe mich sehr gefreut darüber! Herzlichen Dank auch an mein Team und meine Eltern, welche zu diesem tollen Erfolg beigetragen haben, sei es vor, während oder nach dem Wettkampf! Ihr macht alle einen super Job! Danke, danke, danke!!! Definitive Qualifikations-Entscheide für die Europameisterschaften werden diese Woche bekannt gegeben. Time is flying…! Es ist jedes Mal unglaublich, wie schnell die Zeit hier im Engadin vorübergeht. Halbzeit ist bereits vorbei und die letzte Woche ist im Anflug… In der ersten Woche war ich in der Akklimatisierungs-Phase erst alleine auf dem Velo unterwegs. Am Montag, 13. Juni, wagte ich dann erstmals eine längere Rennvelo-Tour mit meiner Club- und Trainingskollegin Kathrin Stirnemann und mit Nathalie Schneitter. Mit Kathrin habe ich dann auch noch weitere tolle und lange Trainingseinheiten absolvieren können. Vor einer Woche reiste meine Teamkollegin Corina Gantenbein nach. Corina hat sich ebenfalls bereits gut eingelebt „in der Höhe“ und es macht richtig viel Spass mit ihr. :-) Wir strampeln fleissig die Pässe hoch und runter mit dem Rennvelo und mit dem Bike über die herrlichen, endlosen Bike-Trails… Das Wetter war bisher gnädig mit uns. Im Grossen und Ganzen konnten wir unser vorgesehenes Training immer durchziehen. Es gab aber auch bereits Tage, wo wir durchnässt bis auf die Haut vom Biken retour kamen. Doch gemeinsam mit unserem einheimischen Guide, Kilian Badrutt, welcher ebenfalls an MTB-Wettkämpfen bei den Junioren teilnimmt, macht auch ein regnerisches Training Spass. ;-) Durch die Familie Badrutt sind wir auch zu unserer Wohnung hier in Silvaplana gekommen. Corina und ich bedanken uns an dieser Stelle einmal ganz herzlich bei der ganzen Familie Badrutt für die tolle Unterstützung, „Bekochung“, Gesellschaft etc. VIELEN DANK! :-) Den gestrigen Regentag konnten wir zum Glück als Ruhetag abstempeln. Heute dürfen wir bereits wieder sonniges Wetter auf dem Velo geniessen und es soll voraussichtlich auch so bleiben in den nächsten Tagen und sogar richtig warm werden. Da kommen bestimmt noch einmal ein paar happige trainingsreiche Tage auf uns zu… ;-) In der Zwischenzeit habe ich nun auch das Lehrabschlussprüfungsresultat bekommen: Bestanden! :-) So lässt es sich gut weitertrainieren… Liebe Grüsse aus Silvaplana Silvaplana Meine letzten Lehrabschlussprüfungen sind endlich vorbei! Mit dieser Erleichterung reiste ich gestern ins Engadin, hier nach Silvaplana, wo ich die kommenden 3 Wochen verbringen werde. Ich hausiere bis zum nächsten Freitag noch alleine in der 2 Zi-Wohnung mitten in Silvaplana, danach teile ich Wohnung, Essen und Training mit meiner Teamkollegin, Corina. ;-) Da bekanntlich immer sehr viele andere MTB-Fahrer/Innen hier ihr Training absolvieren Mitte Saison, wird es mir aber bestimmt nicht langweilig bis Corina kommt. :-) Das Gebiet hier in der Höhe bedeutet einerseits hartes Training, aber auch Erholung für Körper und Geist. Momentan ist das Wetter zwar nicht gerade bombastisch, es windet stark und schaut regnerisch aus, doch morgen soll auch mal die Sonne vorbeischauen. :-) Zurzeit befinde ich mich noch in der Akklimatisierungs-Phase, das heisst trainingsmässig erst einmal alles langsam angehen. ;-) Heute habe ich eine erste lockere, flache Runde mit meinem Rennvelo gewagt. Nun geniesse ich meinen Nespresso - Kaffee und komme endlich einmal dazu ein Buch zu lesen… Pechsträhne geht weiter... Unser Rennen startete am Sonntag um Punkt 12.00 Uhr. Da es im Racer Bikes Cup keine U23 Kategorie gibt, "müssen" wir mit den Elite Damen um die Plätze kämpfen... Mit Irina Kalentieva (RUS) und Esther Süss hatten wir ausserdem zwei Weltspitze-Fahrerinnen mit im Feld. Der Start gelang mir wie so oft sehr gut und ich lag an 6. Position. Die Euphorie hatte mich wieder. Mit dem Sieg der Schweizermeisterschaft letztes Jahr nahm ich gute Erinnerungen mit ins Rennen. Die Strecke war hart und die Hitze kannte keine Gnade. Die ersten beiden Runden hatte ich gut überstanden und die Fahrerinnen vor mir waren in Sichtweite. Und dann schlug das Unglück wieder zu: Mitte der 3. Runde (Kiesgrube) drückte es mir in der Abfahrt bei der letzten Kurve den Pneu etwas von der Felge und 50 Meter später spürte ich noch einen Durchschlag... Ich merkte sofort, dass sich der Hinterreifen "gummig" anfühlte und wusste, einem Stopp in der Techzone konnte ich unmöglich ausweichen. Langsam und vorsichtig fuhr ich weiter bis zur Techzone. Dort konnte ich endlich mein Rad wechseln lassen. Natürlich habe ich dadurch bereits Plätze und Zeit verloren. So schnell wie möglich wollte ich mich wieder auf die Aufholjagd machen und es standen ja noch einmal 4 Runden bevor! Leider wollte mir auch die 4. Runde kein Glück schenken: Im letzten Aufstieg der Runde "klöpfte" es laut und die Sattelstütze war gebrochen... Ich konnte/kann mir das nicht erklären wieso. Den Rest der Runde musste ich also im Stehen zurücklegen und in der Doppel-Techzone im Zielraum die Sattelstütze wechseln lassen. Erneut verlor ich Plätze und Zeit... Es war hart sich danach noch zu motivieren und durchzuhalten. Die letzten 3 Runden kamen mir vor wie eine Ewigkeit. Mit meiner Energie war ich bereits in der 2. letzten Runde am Ende und die Euphorie war ebenfalls im Boden versunken. Enttäuscht beendete ich das Rennen auf dem 12. Rang. Zum Glück waren viele Bekannte, Verwandte, Freunde und natürlich mein Team da, um mich wieder etwas aufzumuntern. Ich will mich bei allen bedanken, insbesondere meinem Team für den tollen Einsatz immer, auch wenn ich diejenigen in den Techzonen lieber arbeitslos lasse... Nun ist es halt so und ändern lassen sich die Dinge auch nicht. Abhacken und weiter gehts! Bis bald. Enttäuschung am Weltcup in Offenburg Zusammen mit Team-Betreuer Roberto, reiste ich bereits am Donnerstag nach Offenburg (DE), wo letztes Wochenende der 3. Weltcup stattfand. Corina kam mit der Deutschen MTB-Fahrerin, Lisa Brandau, nach Offenburg, da diese sich gerade in der Schweiz, in der Nähe von Corina aufhielt. Nach der Streckenbesichtigung bei Regen liessen wir den Tag gemütlich ausklingen. Am Freitag reisten dann die restlichen Team-Mitglieder an, sowie ein paar Fahrer/innen vom Junioren Fischer Team. Es regnete erneut und die Strecke war wie eine Schmierseife! Am Samstag Mittag starteten die Junioren/innen ins Rennen, bei Sonnenschein und warmen Temperaturen! Mein Bruder hatte leider einen Sturz und verletzte sich am kleinen Finger (wie sich nun herausgestellt hat: gebrochen! :-( ). Er hatte aber durchgehalten bis zum Schluss und das Rennen auf dem guten 24. Platz beendet. Ich drehte noch einmal eine letzte Runde auf dem Kurs und entschied mich Hardtail zu fahren anstatt Fully und verliess mich dabei auf mein Gefühl. Wie bereits in Dalby starteten wir am Sonntag 2min. nach den Elite-Damen. 4 Runden gab es zu absolvieren. Es war sehr warm und ich war froh führte die Strecke (mit kleinen Ausnahmen) durch den Wald. Bereits beim Einfahren auf der Rolle hatte ich ein gutes Gefühl, was meine Beine und die Strecke anbelangte. Mit der Startnummer 114 konnte ich aus der 2. Reihe starten, direkt hinter meiner Clubkollegin Kathrin Stirnemann. Ich kam super weg und als es in den ersten Trail ging lag ich ca. an 6. Position. Da ich einen schnellen Start hinlegte, musste ich wohl etwas büssen im Aufstieg und befand mich dann um den 10. Rang. In der 2. Runde konnte ich einen super Rhythmus finden und war gerade auf dem Weg zur Aufholjagd.… …leider fiel mir aber Ende der 2. Runde bei der Zielpassage, gerade dort wo man mit dem höchsten Speed kommt, die Kette aussen runter. Es blieb mir nichts anderes übrig, als zu stoppen und die Kette wieder zu richten. Bis ich danach wieder etwas Tempo hatte, waren sicherlich bereits 6 Fahrerinnen an mir vorbei gesaust. Das war ein arger Dämpfer und ich fiel komplett aus dem Rhythmus. Die Abfahrten meisterte ich zwar tiptop, aber der Rest wollte nicht mehr klappen. Erst auf der letzten Runde konnte ich auch bergauf wieder einen anständigen Tritt fahren, aber dann war es bereits zu spät und die Müdigkeit machte sich bemerkbar. Möglicherweise hatte auch mein Kopf dicht gemacht. So beendete ich das Rennen enttäuscht auf dem 18. Schlussrang. Ich hatte mir soviel vorgenommen und war auf dem besten Weg dazu in die Top 12 zu fahren, aber es hat nicht sollen sein… Es braucht wohl noch etwas Zeit, bis ich dieses Wochenende verdaut habe. Erfreulich war die Stimmung an der Strecke. Vielen Dank fürs „fänen“! :-) Herzlichen Dank auch an die ganze Team-Crew! Es war ein anstrengendes Weekend in jeglichen Hinsichten, aber mit neuen Erfahrungen und Erlebnissen. Mountainbike Race Gränichen The mountain bike race in Graenichen, Switzerland, has a top reputation and attracts more athletes every year. For our this year’s competition, taking place on June 5, 2011, we are looking for as many participants from foreign countries as possible. Thus to become the UCI HC status in 2012. A week before our event in Graenichen, the World Cup race in Offenburg, Germany, is going to take place. Offenburg is just two hours drive away from Graenichen, which itself is located in the heart of Switzerland. So use this unique opportunity to join us at our top event in Graenichen. We can count on numerous host families who will be happy to accommodate you free of charge for one week. Interested? We need still some riders from other countries like FR, GBR, BEL, NL, DK, NOR, SWE, ESP, LIE, HUN, UKR, POL, SLO...and others...!!
Vorschau Weltcup-Wochenende in Offenburg (DE) An diesem Weekend findet der Weltcup-Klassiker Offenburg statt. Der Anlass startet am Freitagabend mit dem "Eliminator", einem sogenannten Sprint-Rennen. Am Samstag geht es dann erst richtig los mit den Junioren/innen um 12.00 Uhr und den U23 Herren um 15.00 Uhr. Ich werde am Sonntag um 10.47 Uhr, 2min. nach den Elite Damen, ins Rennen starten. Daumen drücken erlaubt! ;-) Die Elite Herren starten um 14.00 Uhr. Falls ihr noch keine Pläne habt fürs Wochenende: Auf nach Offenburg, erlebt das Mountainbike-Fieber! Die Stimmung in Offenburg ist jeweils unglaublich und auf jedenfall eine Reise wert! Infos zum Rennen findet ihr auf: Eure Michelle 10th place at U23 World Cup in Dalby Forest (GBR) Am Freitag besichtigte ich die 6km lange Strecke und mit meinem BMC fourstroke Fully war die technische Runde ein reines Vergnügen. Wir waren kaum zurück von der 1. Runde begann es zu schütten wie aus Kübeln. So entschied ich mich, eine 2. Trainingsrunde erst am Samstag zu absolvieren. So drehte ich also am kommenden Morgen noch einmal eine Runde auf dem Kurs. Danach startete mein Bruder bei den Junioren. Er hielt sich tapfer und beendete das Rennen auf dem 13. Schlussrang. Sonntags waren wir an der Reihe. Wir U23 Damen starteten 2min. nach den Elite Damen ins Rennen. Ich durfte im Schweizermeister-Trikot von der 2. Startreihe aus starten. Mir gelang ein super Start und ich konnte mich ganz vorne einreihen als es in den 1. technischen Trail ging, was sehr wichtig war für mich. Im ersten Streckenteil hielt ich mich sehr gut. Leider verlor ich dann im zweiten Teil im langen Aufstieg ein paar Plätze. Meine Beine fühlten sich aber gut an und ich versuchte einen guten Rhythmus zu finden. Ich pendelte zwischen ca. dem 7. Und 12. Rang. Gegen Ende des Rennens konnte ich noch einmal etwas aufdrehen und sogar den langen Aufstieg meisterte ich dann ganz ordentlich. Schlussendlich beendete ich das Rennen auf dem 10. Rang. Ich bin zufrieden mit meiner Leistung und dennoch „stichelt“ es mich ein bisschen, da die 3 direkt vor mir liegenden Fahrerinnen innerhalb von 20sek. klassiert sind. Trotzdem: Das Resultat motiviert mich und zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin! Nun schaue ich zuversichtlich auf das kommende Weekend, wo in Offenburg der nächste Weltcup über die Bühne geht. Ich freue mich! Ein ganz herzliches Dankeschön an unsere Team-Betreuung: Beni, Roberto und Andi für die super Unterstützung vor Ort, sowie an Marlis und Petra für die Organisation im Hintergrund. Es war ein tolles Wochenende! new bmc trailfox TF01 Als Vertretung für das Fischer BMC Team durfte ich am Dienstag, 3. Mai nach Magglingen an den Journalisten-Event von BMC – unserer Bikemarke. BMC organisierte diesen Event, um das neue trailfox bike, welches ab Juli auf dem Markt erhältlich sein soll, den Medien vorzustellen. Nebst mir war auch der Four-Crosser und BMX-Fahrer, Roger Rinderknecht, sowie der Cross-Country Fahrer, Balz Weber, als Athletenvertretung vor Ort. Nach der Präsentation des neuen bmc trailfox, ging es darum sich durch den eigenen Fahrtest überzeugen zu lassen! Wir teilten uns in 3 Gruppen auf und los ging der Fahrspass! :-) Nach dem ersten Testfahren gab es Lunch und wir konnten die ersten Eindrücke und Erfahrungen verarbeiten bzw. austauschen. Motiviert ging es am Nachmittag noch einmal auf die "Piste" mit dem neuen Trailfox bike! Es lässt sich bergab, wie auch bergauf, super fahren, flüssig und flexibel. Zum Schluss durften wir noch einmal den ganzen Trail von Magglingen nach Biel runterrasseln und danach mit der Gondel wieder hoch. Alle waren sich einig: trailfox = Spass pur! :-) Ich war und bin immer noch begeistert von diesem neuen BMC Gefährt! Hier findet ihr noch ein Video vom trailfox-test: http://vimeo.com/23260840 Herzlichen Dank noch einmal an die ganze BMC-Crew für die Einladung und diesen tollen Anlass! :-) Unter anderem hatte mir somit dieser Event auch die Möglichkeit gegeben verschiedene, neue Gesichter kennenzulernen, allen voran Larissa Kleinmann, die neue Marketing-Mitarbeiterin. :-) Plattfuss an den Bike Days in Solothurn Der 3. Cuplauf des Racer Bikes Cup fand während den Bike Days in Solothurn statt. Es war ein richtiges bike-verrücktes Fest! :-) Der Start-/Zielraum war direkt auf dem Messegelände, beim Baseltor. Die Strecke bot interessante Taktik-Rennen. Es führte eine lange Asphalt-Partie vom Start-/Zielgelände zum Wald und zurück, wo es jeweils sehr windig war. Im Wald gab es einen längeren Aufstieg und einen schnellen Downhill. In Solothurn starten die Lizenz-Kategorien jeweils am Samstag, nicht wie gewohnt am Sonntag. Ungewohnt war auch die Startzeit: 13.30 Uhr. Das Wetter zeigte sich von seiner sonnigsten Seite und ich war froh, dass die Strecke grösstenteils im Schatten lag! Der Start gelang mir super, ich kam gut weg und konnte bis zum Wald in der Spitzengruppe mitfahren. Doch bereits im ersten Aufstieg versagten meine Beine… ich hatte keinen Power und fiel Rang um Rang zurück. Endlich kam die Abfahrt! Ich konnte mich der vor mir liegenden Gruppe anschliessen und musste somit den Asphalt glücklicherweise nicht alleine bewältigen. Doch meine Beine wurden und wurden nicht besser. Die 2. Runde war fast noch schlimmer und ich kam überhaupt nicht mehr vorwärts. Es war ein einziger Kampf von der 1. Minute an! Und noch waren gute 4 Runden zu absolvieren! Leider fiel mir nach der letzten Abfahrt in der 2. Runde die Kette raus, ich musste stoppen und verlor dadurch wichtige Zeit und vor allem den Anschluss an eine Fahrerin! Von da an musste ich jedes Mal den Asphalt alleine bewältigen und das war brutal hart, ich ertappte mich selbst, wie ich „trödelte“ und mir der Zug nach vorne fehlte…! Ich denke, die schlechten Beine kamen sicherlich auch von der trainingsreichen Woche zuvor, welche ich als Vorbereitung für die Weltcups absolvierte. Nichts desto trotz fuhr ich mein Tempo weiter. In der 5. Runde fing ich mir dann fast zuoberst des langen, schnellen Downhills noch einen Platten ein, so musste ich die ganze Abfahrt zu Fuss bewältigen und dies kostete natürlich erneut viiiiel Zeit und einige Plätze… In der Techzone, während dem mir mein Vater das defekte Hinterrad wechselte, zog die Führende, Esthi Süss, an mir vorbei und ich wusste, dass ich nur noch ins Ziel fahren musste. Nach dem völlig verpatzten Rennen war ich trotzdem froh, das Rennen beendet zu haben, auch wenn ich es schlussendlich nur als Training ansehen kann. Es ist hart und psychisch sehr schwierig, sich durch ein Rennen zu kämpfen und sich zu quälen bzw. zu motivieren, wenn es sehr schlecht läuft… aber so ist der Sport nun mal, es kann nicht immer super laufen… Manchmal braucht man einen Schritt rückwärts zu gehen, um 10 Schritte vorwärts zu kommen. Nun bin ich voller Vorfreude auf die Weltcups in Dalby Forest (GRB) am 21./22. Mai und Offenburg am 28./29. Mai! Und hoffen wir, dass sich das Pech verzogen hat und ich viele Schritte vorwärtskomme… ;-) 6th place in Haiming and 20th birthday! Am Samstag reiste ich mit meinem Team und meiner Kollegin, Tanja Starkermann, ins österreichische Haiming. Dort starteten wir am Sonntag, an meinem 20. Geburtstag, am 1. Rennen des österreichischen Cups. Die Strecke bestand aus technischen Singletrails bergauf und bergab und somit war sie brutal intensiv und kräfteraubend. Man musste ständig konzentriert bleiben, damit man nicht von der Ideallinie abkam. Ich muss zugeben, ich war positiv überrascht von der Qualität der österreichischen Strecke… ;-) Am Sonntag starteten wir um 12.00 Uhr ins Rennen. Es waren einige Top-Athletinnen am Start, wie Sabrina Enaux (FR), Lisi Osl (AUT) oder Blaza Klemencic (SLO). Ich positionierte mich nach dem Startschuss ca. auf dem 7., 8. Rang, meine Teamkollegin, Maria Osl, lag wenige Meter vor mir. Leider wurden wir von einer schlechten Abfahrerin etwas aufgehalten im ersten Downhill und somit konnte die Spitzengruppe bereits ein „Loch“ aufreissen. Gleich danach konnte ich mich aber weiter nach vorne arbeiten und verlor in der 1. Runde nicht einmal so viel Zeit auf die Leader-Gruppe. Ich versuchte möglichst konstant zu fahren und meinen Platz zu verteidigen. Schlussendlich erreichte ich mit meinen „Geburtstagsbeinen“ den 6. Rang bei den Elite Damen (2. Rang U23). Ich zeigte ein gutes Rennen und war zufrieden mit meiner Leistung. Mein Geburtstag endete mit einem feinen Nachtessen auf dem Rütihof, wo ich noch einen super Abend mit meinem Team verbringen konnte. Vielen herzlichen Dank an euch alle! Bundesliga Münsingen Nach dem Tessin ging es direkt weiter zum Bundesliga Rennen nach Münsingen (DE). Es war erst mein 2. Bundesligarennen seit Heubach letztes Jahr und somit war ich gespannt was mich alles erwarten wird. Die Strecke ist nicht sehr anspruchsvoll und eventuell daher ziemlich schnell, aber ich konnte mich trotzdem ganz gut mit ihr anfreunden. Erneut standen viele internationale Spitzenfahrerinnen am Start, wovon die meisten dieses Rennen wohl als Vorbereitung für den über Ostern stattfindenden Weltcupauftakt in Pietermaritzburg (Südafrika) nutzten. Um 12.15 Uhr erfolgte der Startschuss. Diesmal erwischte ich eine bessere „Bahn“ als eine Woche zuvor. Ich hatte anfangs etwas Mühe mich bei jemandem ans Hinterrad „zu beissen“. Ab der 3. Runde hatte ich das Gefühl einen einigermassen guten Rhythmus gefunden zu haben. Ich ging gemeinsam mit Vivienne Meyer auf die letzte Runde. Leider konnte ich mich bergauf und in den flachen Passagen nicht ganz an ihrem Hinterrad festklammern und verlor somit etwas Zeit auf sie bis zum höchsten Punkt der Runde. Doch so leicht wollte ich mich nicht geschlagen geben! Ich versuchte möglichst alles aus mir herauszuholen. In der Abfahrt konnte ich noch einmal zu Vivi aufschliessen, kurz vor dem Zielgelände überholen und sogar einen kleinen Vorsprung herausfahren. Ich beendete das Rennen auf dem 21. Schlussrang (6. U23). Der Rang war mir ehrlich gesagt völlig egal in diesem Moment, denn ich war so erfreut über mein kleines Erfolgserlebnis direkt vor der Zielpassage, dass ich wirklich zufrieden war. Auch wenn der Rang „schlecht“ aussieht, fühle ich eine deutliche Steigerung zu den Rennen in Zypern! Ich weiss aber auch, dass ich noch viel mehr ans Limit gehen kann und dies noch lange nicht das Maximum ist, was ich abliefern kann! Aber alles braucht seine Zeit… Den Weltcuplauf in Südafrika werde ich auslassen und Ostern zu Hause mit meiner Familie verbringen und natürlich fleissig trainieren! ;-)
Nationaler Saisonstart - Sturz in Tesserete am Racer Bikes Cup Meine Erkältung habe ich zum Teufel gejagt und somit stand einem Start am Racer Bikes Cup im Tessin nichts mehr im Wege! :-) Leider erwischte ich nicht wirklichen einen tollen Start ins Rennen. Nach wenigen Metern auf dem Asphalt, war ich wie im Sandwich eingeklemmt zwischen 2 Fahrerinnen. Bei der darauf folgenden Kurve gab es dann wortwörtlich einen Engpass und eine der beiden verhängte sich wohl bei meinem Lenker und die andere mit dem Absperrgeländer und so fielen wir alle 3 zu Boden... Ich blieb erstaunlicherweise ziemlich ruhig, stand auf und weiter gings. Mir wirbelte der Staub des bereits entfernten Damenfelds ins Gesicht, was bei der sehr trockenen Luft das Atmen zusätzlich noch erschwerte. Beim Sturz hat sich ausserdem mein gesamter Bremshebel inkl. Schaltung nach oben verschoben, so dass ich einen Stopp in der Techzone in der 1. Runde einlegen musste. Nebst dem, dass ich mich auch noch einmal mit dem Absperrband verhängt hatte, wurde ich in den Abfahrten durch die „langsamen“ Fahrerinnen auch noch ausgebremst. Nun hatte ich definitiv nichts mehr zu verlieren! Nach der katastrophalen 1. Runde schien sich das Blatt dann gewendet zu haben. Ich konnte Platz für Platz gut machen und fuhr vom 29. Rang (nach der Startrunde) noch auf den 18. Schlussrang (5. Rang U23). Meine Leistung war nicht gerade hervorragend, aber den Umständen entsprechend ok. Nach dem Rennweekend blieb ich anschliessend im Tessin, um meiner Form einen weiteren Schliff zu verpassen. Dank dem sonnigen und warmen Wetter konnte ich die Zeit optimal ausnutzen, um viele Trainings zu absolvieren. Erkältung - Saisonstart verschoben! Der Grund, warum man mich auf der Rangliste vom Racer Bikes Cup in Schaan nirgends finden kann ist meine momentane Erkältung, welche ich seit der Rückkehr von der ISH Messe mitschleppe. Ich habe mich entschieden mir Zeit zu lassen und keine Rennen zu fahren bis ich wieder gesund und leistungsfähig bin. Heute geht es mir schon besser und es zeigt, dass es sich lohnt Geduld zu haben! Nun hoffe ich, dass ich die Erkältung im Verlaufe der Woche ganz verabschieden und mich wieder dem vollumfänglichen Training widmen kann. Back home Heute reiste ich gemeinsam mit 3 KWC-Mitarbeiter zurück in die Schweiz. Byebye Cyprus – Hello Frankfurt! Die letzte Trainingswoche war etwas nässer und kälter als die vorherigen, aber wir konnten uns schlussendlich trotzdem mit einem sonnigen, warmen „Finale“ am Wochenende verabschieden. Da ich bis Lehr-Ende in der Abteilung „Marketing und Kommunikation“ arbeite, durfte ich die ISH live miterleben und am Empfang des KWC – Standes auch selbst mithelfen! Es waren 3 spannende und interessante Tage, wo ich neue Erfahrungen sammeln konnte. Ich habe viele neue Leute kennengelernt, unter anderem auch Kunden von KWC, welche ich in der Abteilung Export selbst betreut hatte. Ausserdem lernte ich auch unsere Mitarbeiter der KWC etwas besser und/oder von einer anderen Seite her kennen. ;-) Ich will mich ganz herzlich bei meinem Arbeitgeber, der KWC AG, bedanken für dieses tolle Erlebnis! Danke! www.kwc.ch Zum ersten Mal regnerisch Heute bekamen wir zum ersten Mal richtig eine Dusche von oben. Doch auch an Tagen wie diesen findet man in Zypern eigentlich immer ein paar blaue Flecken am Himmel, so konnten wir trotzdem gut und für diese Verhältnisse lange trainieren. Leider wird uns wohl diese Woche der Regen nicht immer fern bleiben gemäss Wettervorhersage. Hoffen wir, dass die Wetterfrösche falsch liegen! ;-) 2. Trainingswoche geht zu Ende Für mich geht dieses Weekend bereits die 2. Trainingswoche hier in Zypern zu Ende. Wie schnell doch die Zeit vergeht… Gestern und heute war ich gemeinsam mit meinem Team „auf Tour“. Unser Guide, Roli (Häfeli), führte uns durch Berg und Tal. :-) Ich lerne die Landkarte von Zypern immer besser kennen! ;-) Heute fand noch der 3. Sunshine Cup statt. Ich habe aber bereits im Vorfeld entschieden nicht teilzunehmen. Nach dem 3-Tage Rennen vom letzten Weekend lag/liegt mein Fokus nun beim Training. So neigt sich ein weiterer trainingsreicher Tag dem Ende zu. Ich schicke Euch sonnige Grüsse in die Schweiz! Komplettierung des Teams Nun ist das gesamte Fischer-BMC Team hier auf Zypern. Neu angereist sind: Roland Häfeli, Jane Nüssli und Marc Schärli. Ausserdem ist noch ein „Auswärtiger“, Simon Foke, vom Fischer Junioren Team, mitgereist und wird uns ebenfalls Gesellschaft leisten. Morgen werden wir alle gemeinsam aufs Rennvelo gehen, dann geht’s rund… ;-) Unterschätzt! Vor unserem Ruhetag beschlossen Corina, Tobias und ich, nochmals eine grosse Tour zu wagen. Nach unserem Krafttraining am Berg wollten wir eine Runde anhängen, so dass wir ca. nach 5h Fahrzeit wieder zurück sind. Jetzt haben wir uns den morgigen Ruhetag definitiv verdient! Kaffee-Tag Nach den 3 harten Renntagen konnten wir den letzten Tag des Februars als Ruhetag geniessen! :-) Das tat wirklich gut! Wir haben uns einen guten Kaffee inkl. Dessert gegönnt und den ganzen Tag verplaudert im Häagen Dazs Café. :-) Morgen steht wieder eine eher lockere, längere Tour an. Und Petrus meldet Sonnenschein! Na dann… 2. Sunshine Cup in Machairas Der 2. Sunshine Cup bestand aus 3 Rennen, das sogenannte Stage-Race. Ich bin noch nie 3 Rennen in 3 Tagen gefahren zuvor und somit war dies eine neue Erfahrung für mich. Am Freitag stand ein „time-trial“ auf dem Programm, d.h. nach dem Einzelstart mussten wir 1 Runde Vollgas auf der Cross-Country Runde absolvieren (ca. 20 Minuten). Leider erwischte ich einen wirklich schlechten Tag. Meine Beine waren schwer und „klumpig“. Ich hatte das Gefühl, dass ich nicht vom Fleck kam und dies bestätigte sich später dann auch rangmässig – leider. Der Samstag bestand aus einem „Point-to-Point“ Rennen, also 1 grosse Runde (ca. 2 Std. 30min.). Anfangs fühlten sich meine Beine noch etwas schwer an, doch mit der Zeit lief es ganz gut und ich konnte etwas nach vorne fahren. Kurz nachdem meine Teamkollegin Maria einen Platten eingefangen hatte, ging es in einen sehr langen, steilen, schmalen Singletrail - Aufstieg. Für meinen Rücken war das zuviel und hatte starke Schmerzen. Zuoberst freute ich mich auf den wirklich tollen Downhill! :-) Im Verhältnis zum Uphill kam mir die Abfahrt aber vor wie 5min.! Trotzdem konnte ich weitere Plätze gut machen. Zum Schluss hiess es dann noch einmal auf die Zähne beissen! Nach dieser wortwörtlichen Qual-Fahrt freute ich mich auf die Massage am Abend! Am Sonntag fand das letzte Rennen statt – ein Cross-Country Rennen. Meine Beine taten mir schon vor der Rennbelastung weh, daher war dann auch der Start ziemlich brutal! Ich versuchte mich an eine Fahrerin festzuklammern. Auch bei diesem Rennen lief es mit der Zeit etwas besser und ich konnte aufschliessen, überholen und nach vorne fahren. Ende der 3. (von 4) Runden waren meine Beine kräftelos und die letzte Runde wurde erneut eine Qual für mich. Mein Rücken machte sich wieder schmerzhaft bemerkbar. Gesamthaft schloss ich auf dem 18. Rang ab. Das letzte Sunshine Cup Rennen am kommenden Wochenende werde ich weglassen, um jetzt noch 2 Wochen gut trainieren zu können. Da kommt noch einiges auf mich zu... An dieser Stelle bedanke ich mich ganz herzlich bei Beni und Roberto für die Unterstützung und Betreuung während den 3 Renntagen! Besten Dank! Weitere Anreise von Teammitgliedern Gestern ist ein weiterer Teil unseres Teams angereist: Beni und Robert werden uns am Stage-Race (3-Tage-Rennen) des 2. Sunshine Cups begleiten, betreuen und unterstützen. Corina, welche ebenfalls gestern angereist ist, wird sich hier in Zypern „nur“ dem Training widmen. Wetterangebot in Zypern ist gross! Nach dem Rennen am Sonntag war am Montag zuerst einmal Bike putzen angesagt! Das war gar nicht mal so schlimm, denn es regnete wie aus Kübeln draussen! Danach war es an der Zeit, endlich das Rennvelo noch aus dem Velokoffer zu „befreien“. :-) Um den Mittag verabschiedete sich dann der Regen und ich konnte bei Sonnenschein und warmen Temperaturen eine lockere Runde auf meinem Rennvelo geniessen. Für den Dienstag meldete Petrus Regen! Doch so wie ich das Wetter bisher erlebt habe, wechselt es fast 3 Mal täglich! ;-) Und so war es dann auch: Ich startete mein Training mit dem Rennvelo bei bewölktem Himmel, Mitte des Trainings schien die Sonne und es wurde richtig warm und zum Schluss hat es mich die letzten 10min. noch verregnet! Aber was solls, ich konnte trotzdem lange und gut trainieren. Nach dem Training gönnte ich mir eine Massage und nun hoffe ich auf schönes Trainingswetter morgen! ;-) Sunshine Cup in Voroklini, Cyprus Unser erster Tag hier in Zypern begann früh morgens um 7.00 Uhr. Es regnete wie aus Kübeln draussen! Nach dem Morgenessen holte uns Thomas ab mit dem Auto, er war unser Betreuer für das 1. Sunshine Cup Rennen in Voroklini. Um 11.30 Uhr war der Start der Elite-Damen. Es blieb genügend Zeit, um noch kurz die Runde zu besichtigen. Die Runde war wirklich toll und gefiel mir gut! Inzwischen hatte sich das Wetter wieder beruhigt und es wurde richtig warm und sonnig! Wir starteten direkt nach den Elite-Herren in 1 Startrunde und 5 grosse Runden. Leider verlief das ganze Rennen nicht nach Wunsch. Bereits am Start verlor ich zuviel Zeit und somit die Gruppe. Ich brachte einfach keinen Druck auf die Pedale, meine Beine fühlten sich schwer an und der starke (Gegen)-wind machte mir zu schaffen. Mit der Zeit lief es etwas besser und ich konnte mich ein wenig nach vorne arbeiten. Nach dem eher enttäuschenden Saisonauftakt und Trainingsbeginn hier in Zypern freue ich mich nun auf einen ruhigen Tag mit einer lockeren Einheit und viel Schlaf! Landing in Cyprus… Am Samstag, 19. Februar sind meine Teamkollegin, Maria Osl und ich gemeinsam von Zürich Airport nach Larnaca geflogen. Um 20.20 Uhr betraten wir zypriotischen Boden. In Larnaca wurden wir von Thomas Wegmüller abgeholt und in unser Hotel, Atlantica Oasis, nach Lemesos (Limassol) gebracht. Thomas organisiert für Biker Reisen nach Zypern. Hier hat er die Firma Bike Cyprus (bikecyprus.com) aufgebaut und ist unter anderem auch als Guide unterwegs. Da wir am nächsten Tag das 1. Rennen des Sunshine Cups fahren wollten, bauten wir sogleich noch am selben Abend unsere Bikes zusammen und packten unsere Taschen aus. Erst spät am Abend fiel ich totmüde ins Bett… Leistungstest in Magglingen Vor meinem Trainingscamp in Zypern war ich noch einmal 2 Tage in Magglingen, um meine aktuelle Fitness zu testen. Nun kann ich mit den neuen Daten mein Training in der Vorwettkampfphase nochmals optimieren und verbessern. Jetzt bin ich also ready für Zypern… Sonnenwoche im Februar
Produkt-Neuheit von Adidas Kürzlich erhielt ich von meinem Sport- und Freizeitbrillen-Sponsor, der Silhouette Schweiz GmbH, die Produkt-Neuheit von Adidas in einer nicht käuflichen Spezialausführung, in Neongelb. Herzlichen Dank an Silhouette und Adidas für die Produkt-Neuheit! Ich habe sie getestet und bin bereits ein Fan der neuen Sportbrille "Evil Eye Halfrim Pro"!
Sponsoring von Fox / Moto-Marketing Es freut mich, euch mitteilen zu dürfen, dass die Firma Moto-Marketing mich auch in der kommenden Saison materiell mit Fox-Handschuhen ausstatten wird. Ich will mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken. Vielen Dank! Training bei Frühlingstemperaturen Ist der Frühling schon zurück? Sportferien
Nun hat mich der Alltag wieder, wenn auch nicht lange... Gran Canaria Wie gewöhnlich reiste ich im Januar auf die Sonneninsel "Gran Canaria", diesmal 2 Wochen aneinander. Ach, wie war ich froh, dass ich für eine längere Zeit dem kalten, nebligen Schneewetter in der Schweiz entfliehen konnte! Zusammen mit meiner Trainingspartnerin, Kathrin Stirnemann, deren Familie und Mirco Widmer logierten wir in Bungalows in der schönen Hotelanlage "Parque Cristobal".
Obwohl ich anfangs noch mit einer Erkältung und Husten zu kämpfen hatte, konnten wir super trainieren. Ich fühle mich bald wie zu Hause dort, nach den vielen Trainingsbesuchen in Gran Canaria kenne ich mich bereits bestens aus. Am Samstag, dem Abreisetag, spürte ich die vielen Trainings in meinen Beinen und ich war froh, dass nun eine etwas ruhigere Woche auf mich zukam. Zurück in Zürich herrschten bereits typische schweizerische Wetterverhältnisse: Schnee, Kälte und Nebel! Nun zähle ich bereits die Tage, bis ich wieder in die Wärme darf... ;-) HAPPY NEW YEAR Ich wünsche allen ein glückliches, gesundes neues Jahr 2011! Eure Michelle Saisonrückblick 2010 Eure Michelle
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