News 2009

 

Saisonrückblick 2009

Ich habe euch einen Saisonrückblick als Pdf erstellt: Saison 2009

Viel Spass beim Lesen!


Trainingscamp and Silvester in Playa del Inglés - Gran Canaria

Gran CanariaEs war schon fast etwas zu viel des Guten, 3 Tage lang hintereinander essen, essen, essen...da war ich froh, als ich am 27. Dezember endlich ins warme Gran Canaria nach Playa del Inglés gehen konnte, um das "Angefutterte" wieder abzustrampeln... ;-) Zusammen mit meiner Trainingskollegin Kathrin Stirnemann, deren Eltern und Bruder, sowie meinem Bruder und 2 weiteren Jungs, freute ich mich auf eine gute trainingsintensive Zeit.

Die Tage begannen wir jeweils mit einem kurzen Footing. Nach dem Morgenessen bereiteten wir uns dann auf die bevorstehende Tour vor. Bei diesem prächtigen Wetter, konnten wir die ganze Woche im kurzen Dress trainieren und Ende Woche hatte ich sie wieder, diese berühmten "Biker-Rändli". :-D
Kathrin und ich trainierten jeweils zusammen. Gleich am ersten Tag wagten wir eine ziemlich lange, aber geniale Tour! Ich fühlte mich super an diesem Tag. Auch am darauf folgenden Tag lief alles glatt.

Da wir das Hotel ohne Mahlzeiten gebucht haben, assen wir jeweils etwas in einem der unzähligen Restaurants und Strandbeizen. Leider erwischten Kathrin, Ihre Mutter und ich irgendetwas verdorbenes, der Magen begann sich zu „drehen“ und so verbrachten wir drei die halbe Nacht auf dem WC. Müde, total geschwächt und immer noch mit komischem Magen sind wir am kommenden Tag aufgewacht. Alles was ich essen konnte an diesem Tag waren 2 Zwieback und Coca Cola. Wir konnten also nichts tun, nur abwarten und hoffen, dass es uns bald wieder besser geht.

Gran CanariaAm Donnerstag fühlten wir uns schon etwas besser und wir wagten es sogar 40min. aufs Velo zu sitzen, doch danach fühlten wir uns wie nach einem Rennen, total ausgepowert und leer. Der Freitag wünschte es uns ebenfalls nicht besser. Wir mussten unsere geplante Tour nach kurzer Zeit abbrechen und fuhren noch etwas locker der Küste nach.

Am letzten Trainingstag konnten wir dann endlich noch einmal eine lange Tour durchhalten, obwohl unsere Beine, verständlicherweise, immer noch müde und schlapp waren.

Dann war auch schon der Abreisetag gekommen. Am Sonntagmorgen flogen wir zurück in die Schweiz. Fazit: Es war sicherlich im Hinblick aufs Training keine optimale Woche, doch wenigstens konnten wir viel Sonne tanken und dies tat, auf jeden Fall mir, besonders gut.

Als nächstes werde ich nun in die Skiferien nach Savognin fahren. Ich freue mich bereits riesig darauf! :-) Und anschliessend werde ich dann wieder zur Insel zurückkehren, um noch einmal mit dem Rennvelo fleissig zu trainieren, diesmal hoffentlich ohne Zwischenfälle!

Bis bald…


HAPPY NEW YEAR!

Möge das Jahr 2010 mit vielen schönen Momenten und Erlebnissen geprägt sein. Ich wünsche Euch, dass Eure Träume und Wünsche in Erfüllung gehen, dass Ihr gesund und munter durchs Jahr schreitet, dass Ihr die Zeit habt auch einmal zu "verschnaufen" und dass das Jahr euch Glück und Erfolg bringt. In diesem Sinne: "Es guets Nöis!"

Ich werde Euch von der Insel Gran Canaria zuprosten, denn morgen sitze ich bereits im Flieger, um das erste Mal in der Wärme trainieren zu können.


Team-Weekend in Samnaun

SamnaunIm Dezember organisierte unser Team-Chef, Beni Ruf, ein Skiweekend im grossen Skigebiet Samnaun.

Am Freitagabend reisten wir alle gemeinsam in einem Bus an. Ich freute mich total aufs Skifahren und hoffte auf gutes Wetter auf den Bergen. Doch am Samstag schien es, als wolle sich der Nebel nicht verziehen. Es war etwas mühsam, gleich bei Nebel wieder das erste Mal auf den Skis zu stehen und ich hoffte auf besseres Wetter am Sonntag.

Das Skigebiet war wirklich riesig, aber wunderschön! Ich war froh, dass Beni und Marlis sich schon auskannten, da kann man sich glatt verfahren! Zwischendurch wärmten wir uns mit einem Punch oder Kaffee in den warmen Restaurant-Stuben etwas auf.

Am kommenden Tag zeigte sich dann endlich die Sonne! Gegen den Mittag genossen wir den strahl-blauen Himmel. So macht Skifahren richtig Spass! Es ging ein genialer Tag zu Ende…

Vielen Dank an das ganze Team für dieses amüsante und tolle Weekend!


Wahl Radsportlerin des Jahres

Wie ihr eventuell schon gelesen habt, bin ich ende letztes Jahr nominiert worden für die Wahl Radsportlerin des Jahres 2009.

Vom 17. Okt. 2009 bis am 15. Dez. 2009 konnte fleissig gevotet werden. Am 1. Six-Days Rennen, welches am Schlusstag des Votings stattfand, war die Bekanntgabe der Gewinner. Bei den Männern gewann Reto Indergand (MTB-Junior), er wurde 3. an den Weltmeisterschaften in Canberra. Bei uns Frauen gewann Ursula Schwaller , welche 3-fache Weltmeisterin im Jahr 2009 wurde!

Ich denke jeder hätte die Auszeichnung des Radsportler/in des Jahres 2009 verdient gehabt. Wichtig ist doch einfach, dass man stolz ist auf seine hervorragende Leistung. Diese Auszeichnung wäre nur noch das Pünktchen auf dem „i“ gewesen. :-)

Herzlichen Dank an alle, welche ihre Stimme für mich abgegeben haben! Und wer weiss, vielleicht war dies ja nicht meine letzte Nomination…


Update der Galerie 2009


Nomination für Radsportlerin des Jahres 2009

 Kürzlich erhielt ich die erfreuliche Nachricht, dass ich nominiert bin für die Wahl : Radsportlerin des Jahres 2009, welch Ehre! ;-)

Die Wahl besteht aus einem Voting. Ab sofort bis zum 15. Dezember 09 kann gewählt werden. Ich würde mich über euere Stimme freuen!

Und so funktionierts: Sendet einfach eine SMS mit dem Text: >cycling woman 2< an die Nummer 9234 (CHF 0.50 / SMS). Anschliessend solltet ihr eine Teilnahmebestätigung erhalten. Jede Voting-Stimme nimmt auch automatisch an einer Verlosung teil, wo es attraktive Preise zu gewinnen gibt. Der beste Radfahrer und die beste Radfahrerin des Jahres 2009 werden am Dienstag, 15. Dezember 09, im Hallenstadion Zürich am 6-Tage Rennen gekrönt.

Also los gehts, schnappt euch euer Handy...

...JEDE STIMME ZÄHLT!

--> Infos unter: www.swisscycling.ch


Mit der Nationalmannschaft in Mellingen

Fertig mit faulenzen! Die Saison 2010 hat begonnen und zwar mit dem Weekend in Mellingen am 30.Okt./01.Nov.Ich bin jetzt in der U23/Elite-Damen Nationalmannschaft.

Es hat einige Erneuerungen für 2010 gegeben, z.B. dass ab diesem Jahr die Juniorinnen jeweils an unsere Weekends kommen werden und die Junioren an diejenigen der U23/Elite-Herren. Zum Teil wird es aber auch gemischte Weekends geben.

Nun zum gemischten Mellingen-Weekend:
Wir trafen uns alle um 10.00 Uhr morgens in der Zivilschutzanlage von Mellingen. Ich freute mich darauf, diejenigen zu sehen, welche ich sonst nur während der Saison zu Gesicht bekomme.

Am Samstag stand Techniktraining auf dem Programm und das war dringend wieder einmal nötig. Wir fuhren viele "Wägli" mit jeweils anderen eingebauten Schwierigkeiten. Es tat gut, die ganze Grundtechnik zu repetieren. Gegen den späteren Nachmittag versuchten wir uns dann noch im Aqua-Jogging im Hallenbad Mellingen. :-) Danach war ich etwas plump, doch es stand noch ein weiterer Punkt auf dem Programm: Vortrag über Skins.

Sonntag. Eine längere Tour war angesagt. Da ich diese "Runde" kannte, wusste ich, dass sie ziemlich intensiv und technisch, aber auch wunderschön ist. Ich glaube wir waren dann trotzdem alle froh, als wir nach 3,5h wieder bei unserer Unterkunft waren.:-) Dort packten wir unsere letzten Sachen zusammen, schwangen den Besen kurz über den Boden und dann hiess es auch schon wieder: Bis zum nächsten Mal!

Ich bedanke mich bei der ganzen Leitung für die Organisation und das Training. Es war ein tolles Weekend und ich freue mich bereits aufs kommende in Andermatt (27.-29.Nov.).


Super10Kampf

mit Didier CucheWie fast schon jedes Jahr, besuche ich den tollen Event: Super10Kampf. Das diesjährige Motto lautete: Legendär! Ich freute mich riesig darauf, zusammen mit meiner Sporthilfe-Patin, Susanne Frauchiger und ihrem Mann, Roland und dessen Patenkind Fabienne einen tollen Abend zu geniessen. Wir hatten super Sitzplätze im unteren Sektor.

Dieses Jahr feuerten wir die grüne Gruppe an, d.h. Ariella Käslin (Kunstturnen), Michael von Grünigen (Legende als Skifahrer), Stephan Meier (Beach-Soccer) und ein Blickleser. Leider verpasste unsere Gruppe den Final knapp, doch die Stimmung war diesmal noch viel besser als letztes Jahr! Und keiner könnte den Super10Kampf besser moderieren als Sascha Rufer!


Vor, zwischen und nach dem Event konnten wir es uns gut gehen lassen im VIP-Bereich. Es gab feine "Häppchen" und natürlich jede Menge bekannte "Stars". Somit bin ich dieses Jahr zu einem Foto mit Didier Cuche + Michael von Grünigen gekommen, Ariella hatte sich leider schon davon geschlichen...

Ich will mich bei euch, Susanne und Roland, ganz herzlich bedanken für den tollen Abend! Es war super genial! Vielen, vielen Dank!!!


End of Season

Kathrin und ichAm 17. Oktober reiste ich zusammen mit ein paar Bike-Kollegen/innen nach Davos, um die ganze Saison und den Saisonabschluss zu feiern. Das Thema lautete: Afrika! Es war ein lustiger Abend mit originellen Verkleidungen... :-)


Querrennen Möriken

Quer MörikenEinen Tag vor meinem allerersten Querrennen sass ich erstmals auf einem solchen "Drahtesel" und ich sage euch: dieses Velo ist gewöhnungsbedürftig! Ich kam mir vor wie eine alte Oma. Die Bremsen sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Nun ja, Hauptsache es macht mir Spass und das hatte ich allerdings; mit meiner Trainingskollegin, Kathrin Stirnemann, lachte ich mich kaputt, weil wir so ungeschickt aussahen auf diesen Velos. :-)

Am darauf folgenden Tag (24.10.09) startete ich dann am Querrennen Möriken mit dem Mot-to: Have fun! :-) Die vereinzelten Querrennen, welche ich bestreiten werde, nutze ich bloss als intensives Training, nicht etwa um vorne mitzufahren! Ich befand mich ja schliesslich mitten in der Trainingspause, doch ich gab trotzdem Vollgas!

Dieses Rennen dauerte bloss 25min. und wir hatten 4 Runden zu fahren. Am Anfang lief es nicht schlecht, ich reihte mich auf der 3. Position ein und konnte mehr oder weniger das Hinterrad von Kathrin Stirnemann halten. Doch ab der 3. Runde spürte ich bereits meine Beine, unglaublich wie schnell man seine Form verliert!!! Ich beendete das Rennen schlussendlich als 3. Dame. Nach diesen 25min. fühlte ich mich schon etwas ausgepowert und ich glaube da kommt einiges an Training auf mich zu im Winter, damit ich wieder diese Form erreiche, welche ich vor ca. 2 Monaten noch hatte!


Goldiger Saisonabschluss in Schladming (AUT)

Bereits am Mittwochabend reiste ich gemeinsam mit meinem Team Fischer BMC in 2 Steps nach Schladming. Wir fuhren bis nach Imst, übernachteten dort und fuhren dann am Donnerstagmorgen weiter nach Schladming.
Bei der Streckenbesichtigung kam ich dann ganz schön ins keuchen. “Läck esch das steil“, war mein Fazit… Der Kurs bestand aus vier sehr steilen Aufstiegen und einer tollen, rutschigen Abfahrt.
Da die Runde ganz schön intensiv war schonte ich mich am Freitag mit einer kleinen lockeren Tour.

Samstag. Erst zum zweiten Mal in meiner bisherigen Bike-Karriere hatte ich um 09.00 Uhr meinen Start. Das erste Mal an der Europameisterschaft in St. Wendel, doch dort erwies es sich nicht unbedingt als meine stärkste Tageszeit… Nun, jammern hilft bekanntlich auch nicht weiter und so sass ich in Schladming um 06.00 Uhr am Tisch, um zu frühstücken.
Schwuuuups und schon stand ich ein letztes Mal bei den Juniorinnen an der Startlinie. Der Start verlief dann gar nicht nach Wunsch. Ich befand mich mitten im Feld und kam nicht vom Fleck. Die hinteren überholten über die rechte und linke Seite, für mich war dies jedoch unmöglich. zzzsch...und schon fiel auch noch eine vor mir auf die Nase. Na super, dachte ich, jetzt war ich beinahe die Letzte. Ich gab Vollgas im steilen Aufstieg und arbeitete mich nach vorne bis an die 2. Position! Nur noch die Holländerin Anne Terpstra war vor mir. Im 2. Aufstieg überholte ich sie und ging dann als 1. in die Abfahrt. Von nun an war ich nicht mehr zu bremsen. Ich fühlte mich super und die Aufstiege waren diesmal kein Problem für mich, meine Beine waren genial an diesem Tag! Mit etwa 1min. 20sek. Vorsprung ging ich auf die 3. und letzte Runde. Nach nur gerade 1 Stunde und ca. 5min. überquerte ich die Ziellinie. Wuuuuaah! Einfach nur der Hammer! Ich bin überglücklich und stolz, dass ich meine Saison mit einem Glanzresultat abschliessen konnte!

Ganz herzlichen Dank an mein Team, welches mir auf dem ganzen Schladming-Trip eine super Unterstützung bot! Ich bin euch sehr dankbar für das was ihr leistet! Und Roberto: Du bist nicht nur ein guter Betreuer am Streckenrand, sondern auch ein super Koch! ;-)  Merci!


Update

 - Rennberichte wurden aktualisiert

 - neue Kategorie Medienberichte

 - neue Bilder in der Galerie von Australien, Champéry und dem Empfang in Oberkulm


1. WELTCUPSIEG in CHAMPÉRY!

 Nach der Weltmeisterschaft ist der Druck meistens tiefer als vorher und man geht vielleicht auch etwas lockerer an den Start als sonst…
So ging es mir jedenfalls an diesem Wochenende in Champéry, am 2. letzten Weltcup und sogleich auch meinem voraussichtlich 2. letzten Rennen dieser Saison. Ich fühlte mich zwar nicht mehr ganz auf dem Glanzpunkt, wie an der WM, doch ich freute mich trotzdem sehr auf das Weltcup-Rennen (und dann erst noch in der Schweiz!). Die Strecke kam mir mit den vielen technischen Passagen sehr entgegen. Der Aufstieg war zwar nicht allzu lang, aber sehr steil und intensiv.
Der Start verlief ganz gut, ich hielt mich anfangs im Hintergrund und sprintete dann kurz vor dem Trail, sodass ich als 1. den Hang runtersausen konnte. Nach der Startschlaufe hatte ich schon einen guten Vorsprung herausgefahren. In der 1. Runde kam mir im Aufstieg einzig die Schweizerin, Vania Schumacher, etwas näher. Dies war wohl die härteste Runde, denn meine Beine fühlten sich schon ziemlich ausgepowert an und die Abfahrten gelangen mir überhaupt nicht. Irgendwann fand ich aber meinen Rhythmus und plötzlich verschwand auch die Müdigkeit in den Beinen. Ab Rennhälfte lief alles super. Als ich auf die 3. und letzte Runde ging betrug mein Vorsprung ca. 1min. 20sek. Ich versuchte nun einfach meinen Tritt beizubehalten und Defekte zu vermeiden.
Nach nur gerade 1h 05min. bin ich überglücklich durchs Ziel gefahren. Wuuuah, eeeeeendlich durfte ich international auch mal die Sonne von zuoberst geniessen! Und es kam noch viel besser, meine Kolleginnen Vania Schumacher und Tanja Starkermann ergänzten den 2. und 3. Platz!! Gratulation nochmals an die beiden! Ein Schweizer Trio-Sieg also ;-)
Ich freue mich bereits auf nächstes Jahr, denn dann findet in Champéry ein Racer-Bikes-Cup und wiederum ein Weltcup statt. UND im Jahr 2011 sogar die Mountainbike Weltmeisterschaften!

Vielen Dank an alle Betreuer, die dieses Wochenende wieder im Einsatz standen! Ihr macht das super!


Vorschau

Ich spüre zwar noch etwas die Müdigkeit vom Jet-lag, doch morgen reise ich bereits nach Champéry, an den 2. letzten Weltcup dieses Jahres. Da dieser in der Schweiz stattfindet, erhoffe ich mir viel Schweizer Publikum mit lauter Unterstützung! ;-)  Ich starte am Samstag um 14.32 Uhr (nach den Junioren). Drückt mir die Daumen!


EIN GROSSES DANKESCHÖN!

Liebe Gemeinde Oberkulm und Anwesende an meinem Empfang

 Noch heute bin ich total überwältigt von diesem grandiosen Empfang. Auch beim Organisieren muss alles passen und funktionieren, wie bei einem Rennen. Viele Anwesende hatten lobende Worte, nicht nur für mich, sondern auch für das so kurzfristig super organisierte Fest. Dieses Lob kann ich nur weitergeben. Es war einfach total genial.  Sogar das Wetter machte mit. Wie bei meinem Rennen in Canberra zeigte sich der Himmel in einem wolkenlosen Blau.
Was kann es Schöneres geben als wenn seine Leistungen von so vielen Leuten geehrt und geschätzt werden.
Auf vieles habe ich dieses Jahr verzichtet und mich voll auf meine drei Mountainbike-Höhepunkte ausgerichtet, die Schweizermeisterschaft, die Europameisterschaft und die Weltmeisterschaft. Es ist aufgegangen, meine Wünsche und Träume konnte ich verwirklichen.  In Chur durfte ich das Schweizermeister Trikot überziehen und in Holland und Australien durfte ich mich jeweils als Vize-Europameisterin und Vize-Weltmeisterin feiern lassen.
Diese Erfolge sind der Lohn von vielen, vielen Menschen in meinem Umfeld die mich immer unterstützen und für mich da sind. Ihnen Allen gilt ein besonderer Dank.
Dem Gemeinderat von Oberkulm, allen Anwesenden, den Vereinen, der Musikgesellschaft Oberkulm, meinem Team, den Sponsoren, Fans und besonders auch den grosszügigen Spendern an diesem Anlass sei ein spezielles Dankeschön auszusprechen. Sie haben mir die Rückkehr von Canberra mit einem der schönsten Geschenke versüsst.


Empfang für Michelle in Oberkulm

Für alle die es noch nicht wissen:

Der Gemeinderat Oberkulm gratuliert der jungen Radsportlerin zu ihrem grossen Erfolg. Die Gemeinde Oberkulm lädt die ganze Bevölkerung zu einem Empfang der WM-Silbermedaillengewinnerin ein. Dieser findet statt am:

Dienstag, 8. September, 19.00 Uhr, beim Gemeindehaus Oberkulm


Silbermedaille an der WM in Australien!!

Siegerehrung

Ich war selten sooo nervös wie vor diesem Weltmeisterschaftsrennen, ich wusste: Heute, mit diesen Beinen, mit dieser hammermässigen Strecke und mit meinem Willen, ist alles möglich!
Nach dem Start folgte zuerst eine längere, breite Kiesstrasse, bevor es in den ersten Trail ging. Für mich war es wichtig, dass ich im Trail zuvorderst dabei sein kann, da ich im technischen Teil Zeit gutmachen wollte auf die anderen. Und es klappte ganz gut, als ca. 4 fuhr ich in den Trail. Es ging steil einen sehr schmalen Weg bergauf. Zuoberst lag ich bereits an 2. Stelle, nun folgte der schwierigste Teil der Strecke. Das wichtigste war konzentriert zu bleiben, um die riesigen Steine, Absätze, Sprünge und Gräben bewältigen zu können.
Ohne Probleme kam ich durch die technischen Passagen. In Führung lag die Französin Pauline Ferrand (amtierende Europameisterin + jetzt auch Weltmeisterin). Die Abfahrt war lange und so konnte ich wieder ganz zu ihr aufschliessen. Nun lagen wir zu 2. alleine an der Spitze. Die 2. Steigung folgte nach der Tech- und Feedzone. Ich bemerkte schnell, dass sie bergauf und ich dafür bergab stärker war. So war es immer ein hin- und her. Wir jagten uns gegenseitig durchs ganze Rennen… bis es auf die 3. und letzte Runde ging. Im ersten Aufstieg zog sie einen Sprint an, bevor es in den Trail ging, ich reagierte sofort und wollte ihr folgen, aber ich kam mir vor wie ein kriechender Elefant hinter ihr. Pauline war immer noch in Sicht. Ich gab alles! Jetzt bloss keine Fehler in der Abfahrt, denn das konnte ich mir nicht mehr erlauben.
Leider war die Lücke dann trotzdem zu gross, um sie bis zur Tech- und Feedzone wieder zu schliessen (8 sek. fehlten). Der letzte Aufstieg war noch einmal sehr hart, bevor es dann in die letzte Abfahrt ging. Es reichte einfach nicht mehr, um Pauline bis ins Ziel noch aufzuholen. Es war ein sehr kurzes Rennen, etwas mehr als 1h…normal wäre 1h 30min.
Natürlich wollte ich gewinnen und daher spürte ich auch etwas Wehmut nach dem Rennen… Doch die war dann schnell vergessen, denn ich zählte mich zu den Siegern und nicht zu den Verlierern! 30 Mädels nahmen an der Weltmeisterschaft teil und jede träumt von einer WM-Medaille und ich darf diesen Traum nun leben! Es ist einfach der Hammer!
Ich bin überglücklich mit der Silbermedaille!
Vielen , vielen Dank an alle Betreuer vor Ort und vielen, vielen Dank an alle zu Hause, welche mit mir mitgefiebert haben und mich auf meinem bisherigen Weg unterstützt haben! Ihr seit und bleibt ein wichtiger Teil dieser Medaille! DANKE!


Ready to race!

Heute bereiteten wir uns ein letztes Mal auf der WM-Strecke vor. Alles lief super, die schwierigste Passage fuhr ich ohne Probleme. Jetzt bin ich ready to race! Auch mit dem Wetter sollte es hinhauen, er meldete prächtigen Sonnenschein! :-) Ich starte um 10.30 Uhr, in der Schweiz ist das um 02.30 Uhr!

Trotz der frühen Zeit heisst es: Daumen drücken! ;-)


Kangaroos!!

Lange haben wir uns umgeschaut und heute am Samstag, 29.08 haben wir endlich die ersten Kängurus gesehen! Jööö waren die süss...leider hatte ich keinen Fotoapparat dabei, ich hoffe ich bekomme nochmals die Gelegenheit dazu...


1. Streckenbesichtigung

Am Tag (Donnerstag, 27.08) nach der Anreise wagten wir uns ein erstes Mal auf die Strecke. Sie ist ca. 50min. mit dem Velo von unserem Hotel (Crowne Plaza) entfernt. Nach der 1. Runde war ich total begeistert! Ich habe noch nie eine soooo tolle und technische Strecke gesehen, geschweige denn gefahren! Der Aufstieg ist gespickt mit kniffligen Steinen und die Abfahrt hat einige Sprünge und schwierige Passagen, welche eine richtige Mutprobe sind! Genau mein Ding! ;-)   Ich freue mich riesig aufs Rennen! :-)


Landing in Australia

Nach einem Zwischenstopp in Dubai sind wir alle heil in Sydney gelandet. Danach ging es weiter mit dem Car nach Canberra, es warteten noch einmal 3,5h Fahrt auf uns. In der Hauptstadt Australien's angekommen empfing uns eine kalte Brise. brrr... Nach der Hitze in der Schweiz sind wir nun also hier im winterlichen Australien. Nachdem wir unsere Beine noch etwas bewegt hatten stand die Müdigkeit allen ins Gesicht geschrieben. Der Jet-lag machte sich bemerkbar...und ich war froh endlich wieder in einem normalen Bett schlafen zu können!


Siegerin der Gesamtwertung des Racerbikescup 2009

Siegerin Gesamtwertung 2009


2. Platz am Racerbikescup in Muttenz

Kaum zu glauben, aber wahr, dieses Wochenende stand bereits das Finalrennen des Racer Bikes Cup in Muttenz (BL) an. Eigentlich verrückt: Für andere ist bedeutet dies bereits das Saisonende und für mich kommt der Höhepunkt der Saison erst noch……

 Natürlich wollte man sich noch einmal von seiner besten Seite zeigen. In meinem Hinterkopf hatte ich aber wahrscheinlich bereits den Gedanken, vor allem ohne Verletzungen ins Ziel zu kommen, denn bereits am nächsten Tag flogen wir ab an die Weltmeisterschaften nach Canberra, Australien.
Der Start in Muttenzer Schänzli, auf der Pferderennbahn war sehr langsam. Ich reihte mich vorne ein. Nach einer halben Bahnrunde führte die Strecke auf einer flachen Asphaltstrasse aus dem Schänzli hinaus in den Wald. Es folgte ein Aufstieg von ca. 90 Höhenmeter und dann auch gleich wieder die einzige Abfahrt hinunter. Diese war ziemlich rutschig. Bis ins Ziel führte ein schlängelnder, kurviger Waldweg mit kniffligen Stellen. Nach der ersten Zieldurchfahrt führte die Strecke durch einen Parcours mit einigen Sprüngen, Kurven und Wellen. Ich bemerkte schon früh, dass ich im Parcours viel Zeit verlor. Mir fehlte die Kraft in den Beinen, um zwischen den Hindernissen zu kicken und zu beschleunigen. In der dritten Runde bekam ich dann auch noch schreckliche Rückenschmerzen und konnte keinen Druck auf meine Pedalen geben.
So musste ich in der vierten Runde die Führung der Deutschen Helen Grobet überlassen. Weil ich dann auch noch einen Konzentrationsfehler beging und ich im Aufstieg dadurch Schaltprobleme hatte, konnte Helen auch gerade einen Vorsprung herausfahren, den ich nicht wieder wett machen konnte.
Eigentlich hat Muttenz eine Rennstrecke die mir sehr gut gefällt und mir auch liegt, aber heute war einfach schrecklich. Es ging gar nichts. Es war physisch wie auch psychisch ein hartes Rennen für mich. Trotz des zweiten Platzes ist dies für mich ein Rennen zum vergessen!
Vielleicht war die Umstellung vom dreiwöchigen Höhentraining in angenehmen Temperaturen mit anschliessender Hitzewoche mit vollem Arbeitspensum, Schule und Training zu kurz für dieses Rennen.


Michelle auf ALF TV

Reportage

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Info

Ab morgen, 25. Juli, werde ich 3 harte und intensive Trainings-Wochen im Engadin verbringen. Dort kann ich mich optimal für die Weltmeisterschaft in Canberra (Australien) vorbereiten, welche vom 01. - 06. September stattfinden wird.

Ich wünsche allen eine gute Zeit und bis bald!


Sieg am Racer Bikes Cup in Plaffeien

 Der Racer Bikes Cup in Plaffeien war erneut ein Cup-Rennen, welches für uns unbekannt war. Bereits am Samstag, deutete aber alles darauf hin, dass es eine Schlammschlacht geben wird, denn es regnete und regnete,…
Am Sonntag zeigte sich dann freundlicherweise die Sonne. :-) Plaffeien war ein herziges Bauerndorf mitten zwischen den Hügeln von Fribourg. Da es so abgelegen war, war auch die Zuschauerzahl nicht gerade sehr hoch. Die Strecke führte zuerst einen langen Aufstieg am Stück hinauf, danach folgte eine lange Abfahrt, welche ziemlich knifflig wurde, durch den Regen.

Pünktlich um 11.35 Uhr starteten wir wie gewohnt hinter den Elite-Damen. Nach der Startrunde lag ich bereits mit Abstand in Führung. Noch 3 grosse Runden gab es zu bewältigen. Im langen Asphalt-Aufstieg fühlte ich mich super, ich hatte einen guten Rhythmus und einen optimalen Druck auf den Pedalen. Dagegen im Waldweg-Aufstieg fühlte ich mich völlig kraftlos. Nach den 230 Höhenmetern freute ich mich auf die schlammige, technische Abfahrt. Es war so cool, dass ich hätte jauchzen können! :-D
Um meine Position musste ich mir eigentlich keine grossen Gedanken machen, denn nach der
1. Runde lag ich bereits 3 Minuten vor meiner Konkurrenz. Ich fuhr also einfach meinen Rhythmus weiter… nach 1 Stunde 29 Minuten erreichte ich das Ziel. Ich war zufrieden mit meinem Rennen, vor allem, dass ich mich im langen Teer-Aufstieg so fit fühlte und ich einige U23- und Elite-Damen ein- und überholen konnte. Und bei diesem Schlamm machte es einfach riesigen Spass! :-)
Vielen Dank an Roberto, welcher die Reise nach Plaffeien nur wegen Roland Häfeli und mir auf sich genommen hat! Vielen, vielen Dank!


Silbermedaille an den Europameisterschaften in den Niederlanden!


Ein weiteres Highlight spielte sich für mich in Zoetermeer ab! Es fehlte nur sooo wenig, aber leider stand mir in Holland wieder eine vor der Sonne. Natürlich freute ich mich auch riesig über die Silbermedaille!

SiegerehrungAm Mittwoch flog ich zusammen mit den nominierten Junioren/innen nach Amsterdam. Dort wurden wir von Betreuern von Swiss Cycling abgeholt und nach Zoetermeer ins Hotel gebracht. Gleich nach dem Mittagessen „vergnügten“ wir uns ein erstes Mal auf der etwas speziellen Strecke. Klar erwarteten wir keine langen Aufstiege ;-)  Die Runde gefiel mir sehr gut: kurze, aber intensive Aufstiege und kurvige Abfahrten.
Die 2. Streckenbesichtigung am Donnerstag war dringendst nötig, damit ich mir die ganze verzwickte Strecke merken konnte. :-)
Der Freitag war bereits mein Renntag! Erstaunlicherweise war ich am Morgen noch relativ relaxt. Um 11.00 Uhr fuhren wir zum Rennplatz. Draussen regnete es, die Strecke wurde schmierig und schlammig… Es hörte auf zu regnen, als wir bereits am Einfahren waren. Ich fühlte mich super und freute mich total aufs Rennen! Der Start war auf 13.00 Uhr festgelegt und die Anzahl Runden auf 5. Um 12.50 Uhr begannen sie mit dem Call-up (Startaufstellung). Ich durfte als erste an die Startlinie! :-) Mir wurde bewusst, dass dieser Freitag, genau einer dieser Tage war, auf jenen ich so lange hingearbeitet habe. Endlich war dieser Moment gekommen und ich war nicht mal allzu nervös!
START! Ich kam gut weg und reihte mich als 2. hinter die Französin, Pauline Ferrand.
Sie fuhr von Anfang an ein hohes Tempo, trotzdem konnte ich an ihrem Hinterrad festhalten. Schon bald hatten wir beide einen Vorsprung herausgefahren. Die Runde war durch den Regen ziemlich mühsam geworden, es gab einige Laufpassagen und in schlammig...den Abfahrten musste man vorsichtig fahren. Auch das Material litt extrem darunter, ich versuchte immer und immer wieder mit Wasser meine Kette etwas zu reinigen. Die 1. und 2. Runde verliefen jedoch ohne irgendwelche Probleme. Die Laufpassagen waren überhaupt nicht mein Ding, die Französin hatte aber leider keine Probleme damit und „rannte“ mir wortwörtlich davon! Zusätzlich hatte ich trotz häufigem Wasser spritzen Probleme mit der Kette…es war wirklich ein Krampf. In der 3. Runde habe ich leider genau die 27sek. verloren, die mir schlussendlich fehlten für den Europameistertitel.
Da es in den letzten beiden Runden immer mehr abtrocknete, legten sich auch die Probleme mit dem Material wieder etwas. Mit einem Rückstand von ca. 45sek. ging es auf die letzte Runde, ich wusste es war fast unmöglich, sie wieder einzuholen, aber mit solchen Streckenverhältnissen (Schlamm, etc.) kann auch in der letzten Runde noch viel passieren. Also legte ich noch einmal einen Gang zu und es ging nicht lange bis ich das erste Mal am Boden lag...ich bin aber zum Glück weich gelandet (im Dreck, mmmh…), ich konnte danach meine Gabel-Blockierung nicht mehr lösen, dann musste ich die ganze letzte Runde blockiert fahren, was zwar nicht so schlimm war. Meinen Bremshebel hat es auch ganz schön verbogen, aber dies habe ich erste im Ziel bemerkt und hatte keine Auswirkungen im Rennen. Trotz des Sturzes machte ich Zeit gut und die Schweizerfans schrien mich fast an, so fest fieberten sie mit! :-) Die Unterstützung der Schweizer war wirklich grandios!
Leider, leider hat es nicht mehr gereicht für ganz nach vorne, aber das Gefühl in dem Moment als ich über die Ziellinie fuhr war trotzdem überwältigend! Ich meine, die 35 besten Fahrerinnen aus Europa sind nach Holland gekommen und ich denke einige träumen davon, einmal auf einem solchen Podest stehen zu dürfen, ich durfte es bereits an diesem Freitag!
Am Abend feierte ich dann meinen 2. Platz gemeinsam mit den anderen Mädels und den Jungs, welche ebenfalls sehr gute Resultate ablieferten!
Ich bedanke mich bei allen Betreuern, es war super organisiert und ihr habt es super gemacht! Ein Dankeschön auch an alle Schweizer, welche sich an der Strecke die Stimme heiser schrien! Und zuletzt ein grosses Danke an meine Sponsoren, Gönner und Freunde, welche zu Hause mitgefiebert haben!


Schweizermeisterin 2009 bei den Juniorinnen!

Endlich, endlich ging ein lang ersehnter Traum in Erfüllung!! Lange habe ich auf diesen Tag gewartet, lange habe ich für dieses Trikot trainiert und gekämpft und jetzt ist es endlich Wirklichkeit!
Nun aber von vorne…
Am Samstag reiste ich gemeinsam mit meiner Familie nach Chur, wo wir uns auf einem Campingplatz am Rhein plazierten. Anschliessend besichtigte ich 2 Mal die Runde. Die Strecke bestand aus einem Aufstieg (150 Höhenmeter) und einer super schnellen Abfahrt! Es war wirklich eine tolle und ausgeglichene Runde, für jeden gab es Vor-und Nachteile.
:-)Am kommenden Morgen fühlte ich mich super
und um 09.15 Uhr fuhr ich zum Start-/Zielgelände. Die Junioren, U17 Knaben, Masters und Amateure waren bereits gestartet. Gespannt verfolgte ich die Rennen zu Ende und freute mich riesig über den Schweizermeistertitel meines Club-Kollegen, Matthias Stirnemann.
Die Anspannung in mir stieg höher, als ich auf der Rolle am Einfahren war, die Zeit verflog wie im „Nu“ und um 11.35 Uhr stand ich bereits an der Startlinie. 5 Runden standen bevor.
„PENG“ und los gings! Zuerst führte die Strecke durch ein Quartier auf einer Asphaltstrasse, niemand wollte anfangs führen und somit war das Tempo sehr tief. Kaum fuhren wir in die Steigung spürte man aber den erhöhten Druck. Ich fuhr bis zum obersten Punkt zuvorderst und bog auch als erste in die Abfahrt.
Bei der ersten Zielpassage betrug mein Vorsprung ca. 15 sek. Die 2. Runde lief ebenfalls super und ich konnte meinen Vorsprung sogar vervierfachen! Aber mit dieser Unterstützung vom Streckenrand her flog man ja auch fast über die Runden ;-) Einige "RCG-ler" reisten mit dem Car nach Chur, um uns anzufeuern. Ich zeigte mich in Chur von meiner besten Seite und konnte die 2. Platzierte, Vania Schumacher, von Runde zu Runde mehr distanzieren. Es lief einfach genial...

Die letzte Runde, die letzte Abfahrt, ...dann sah ich den Zielbogen! Es war einfach ein unglaubliches Gefühl! Dieser Moment verpasste mir auch etwas feuchte Augen, aber dies ist wohl normal ;-)  Ich bin stolz auf meine Leistung, all diese schönen Momente verdanke ich aber auch meinen Sponsoren, Gönnern, Freunden und Bekannten, meinem Team, meinem Trainer, meiner Familie und allen, die mich in irgendeiner Form unterstützt haben! Vielen Dank an euch alle, dass ich dort sein darf, wo ich heute bin, dank eurer Unterstützung!

Diese Leistung gibt mir jetzt nochmals einen weitern Motivationsschub und Selbstvertrauen für die Europameisterschaft in Zoetermeer (Holland)! Morgen wird die Reise bereis los gehen und am Freitag um 13.00 Uhr heisst es dann Daumen drücken! :-)


Sieg am Racer Bikes Cup in Engelberg

EngelbergGespannt durfte ich diese Saison auch nach Engelberg reisen, denn dort wurde zum 1. Mal ein Rennen durchgeführt.
Als ich am Samstag die Strecke besichtigte war es nass, sehr rutschig und richtig „gruusiges“ Wetter. Aber die Runde gefiel mir gut, am Anfang rollte man einem Bach entlang, danach ging es in einen längeren Aufstieg (135 Höhenmeter). Die Abfahrt bestand aus 2 verschiedenen Teilen: Zuerste eine Waldweg-Abfahrt, dann eine Wiesenabfahrt. Am Schluss fuhr man flach auf der Wiese zum Start-/Zielgelände.
Wie immer starteten wir um 11.35 Uhr hinter den Elite-Damen. Ganze 7 Runden gab es zu bestreiten! (sprich: 945 Höhenmeter!!! :-o)
Direkt nach dem Start hielt ich mich noch zurück, um dann im Aufstieg etwas mehr Druck machen zu können. Wichtig war, dass ich als 1. in die Abfahrt einfuhr. Dies gelang mir. Einzig die Südafrikanerin, Mariske Strauss, konnte mir bis zuoberst folgen.
Nach der ersten Zielpassage hatte ich bereits einen Vorsprung von ca. 30sek. Von da an versuchte ich möglichst regelmässige Runden zu fahren. Ich spürte meine Beine noch etwas von der intensiven Woche, doch ich kam gut über die Runden, keinen Sturz, kein Defekt,…und nach 1 Std. 35min. kam ich als Siegerin ins Ziel! :-)
Nun reise ich nächstes Wochenende mit einem guten Gefühl an die Schweizermeisterschaft nach Chur. (Start um 11.33 Uhr) Drückt mir fest die Daumen!!!


Carfahrt an die Schweizermeisterschaft in Chur!!!

SM ChurAm 5.Juli finden in Chur die MTB Schweizermeisterschaften statt. Der Racing Club Gränichen hat für diesen speziellen Event eine Carfahrt für Fans organisiert, die live am Renngeschehen dabei sein wollen und uns RCG'ler natürlich kräftig unterstützen möchten!

Falls ihr also für dieses Wochenende noch nichts geplant habt, dann schnell schnell anmelden unter: www.rcgraenichen.ch ! (Die Platzzahl ist beschränkt!)

Übrigens: Dieses Jahr findet die MTB SM zusammen mit der Downhill SM statt. Downhill am Samstag und Mountainbike am Sonntag. Weitere Infos zu Startzeiten, etc. findet ihr unter: www.racerbikescup.ch oder unter : www.smchur.ch.


Vergebliche Aufholjagd in Winterthur


Der 5. Racer Bikes Cup fand in Winterthur statt. Die Strecke besichtigte ich bereits am Samstag und wie jedes Jahr habe ich ein wenig zu kämpfen mit dieser Runde…die vielen flachen Teilstücke liegen mir nicht besonders. Nichts desto trotz stellte ich mich positiv auf das Rennen ein!
WinterthurUm 11.35 Uhr starteten wir in die erste von 4 grossen Runden. Im langen, steilen Teeraufstieg fühlte ich mich super, ich konnte ihn bis zuoberst voll durchziehen und übernahm zusammen mit der Österreicherin Lisa Mitterbauer, Vania Schumacher und der Holländerin Anne Terpstra (welche den Weltcup in Madrid gewann) die Führung.
Nach jeder Kurve versuchte ich sofort Tempo zu machen und in der Fläche mit Druck zu fahren. In der 2. Runde konnte ich Vania + Lisa im Teeraufstieg nicht mehr ganz folgen, ein paar Meter fehlten an ihre Hinterräder…Es war hart immer etwa im gleichen Abstand zu ihnen alleine im Wind fahren zu müssen. Natürlich versuchte ich aufzuschliessen, doch das ist einfacher gesagt als getan! Zentimeter für Zentimeter arbeitete ich mich langsam wieder nach vorne und es ist mir gelungen wieder aufzuschliessen, kurz bevor es auf die letzte Runde ging!!
Der Teeraufstieg galt als erstes zu bewältigen und dort glaubte ich nicht was ich zu sehen bekam: Vania sprintete den Asphaltaufstieg bergauf, als wäre es ein Sprint in der Fläche oder als hätte das Rennen erst begonnen! Lisa sprintete ebenfalls los, doch auch sie konnte Vania nicht ganz folgen. Ich versuchte an ihnen dran zu bleiben, aber nach meinem Alleingang und meiner Aufholjagd war das gar nicht so einfach…
Wieder hatte ich etwa dieselbe Distanz, wie schon bei den Runden davor. Ich versuchte erneut den Aufschluss zu finden, doch wenn man sich zu zweit jagen kann, wie Hund und Katze, ist dies viel einfacher, als alleine sich nach vorne kämpfen zu müssen.
Leider fand ich nicht das richtige Tempo und die benötigte Kraft, um im richtigen Zeitpunkt wieder aufschliessen zu können.
So fuhr ich schlussendlich auf den 3. Rang. Ich war einerseits stolz auf meine Aufholjagd, andererseits frage ich mich: Wäre da im Teeraufstieg nicht noch ein Kick mehr gegangen? Was wäre, wenn ich dort am Hinterrad geblieben wäre?
Doch wenn und wäre bringen einem eben auch nicht weiter. Also: Daraus lernen und etwas ändern!

Vorschau: 27./28. Juni Racer Bikes Cup in Engelberg --> weiter Infos unter: www.racerbikescup.ch


Heimsieg in Gränichen!

GränichenAn meinem Renntag, Sonntag 07. Juni, fuhr ich um 09.00 Uhr gemütlich mit dem Velo nach Gränichen auf den Rennplatz. Die Junioren waren bereits voll im Renngeschehen, als ich meine 7 Sachen vorbereitete.
Mit dem Einfahren um 10.40 Uhr begann auch die Nervosität zu steigen und es schien, als wäre Gränichen erwacht :-) , denn nach und nach strömten Zuschauer auf den Rennplatz… Ich freute mich total aufs Rennen!
Die Strecke bin ich in der Woche zuvor etliche Male abgefahren und ich kannte wirklich jede Wurzel und jeden Stein auswendig.
Um 11.35 Uhr startete ich ins Rennen, 6 harte Runden standen bevor. Nach dem Start führte die Runde zuerst einen Teeraufstieg hinauf, dann über einen kurzen Kiesweg und eine kleine Schlaufe auf Waldboden. Danach folgte die 1. Abfahrt. Ich fuhr als erste in den Downhill und konnte so bereits einen kleinen Vorsprung herausholen.                  
Es folgte eine Schlaufe im Start-/Zielraum und unmittelbar danach die 1. Verpflegungs- und Techzone und die Kiesgrube. Ich fuhr mit viel Druck auf den Pedalen und konnte meinen Vorsprung vergrössern. Nach der Ausfahrt der Kiesgrube fuhr man in die 2. Verpflegungs- und Techzone, bevor es in den Zick-Zack-Aufstieg ging. Danach war endlich der 3. und letzte Aufstieg geschafft. Die kommende Abfahrt führte über einen Teil des neuen Bike-Lehrpfad und dann ins Ziel.
Ich fühlte mich nicht nur körperlich, sondern auch mental super. Es lief alles rund für mich, da konnte auch in der 2. Runde der Sturz in der ersten Abfahrt nichts daran ändern! Die Aufstiege bewältigte ich ohne Probleme und ich versuchte möglichst viel im Wiegetritt Tempo zu machen.
Während dem ganzen Rennen fühlte ich mich nie richtig in einem „Loch“! Das lag vielleicht auch daran, dass viele Verwandte, Bekannte und Freunde kamen, um uns „Gränicher“ anzufeuern! Dies gab zusätzliche Motivation und mit dieser Unterstützung flog man fast über die Strecke! ;-)
Runde für Runde wuchs mein Vorsprung. Nach 6 Runden fuhr ich überglücklich über die Ziellinie. Als ich vom Bike stieg schwankte ich ein wenig von der Belastung und meine Beine froren richtig, bald raffte ich mich aber wieder auf und freute mich riesig über den gelungenen Heimauftritt! :-) Mit 1min. 37sek. Rückstand fuhr die Österreicherin Lisa Mitterbauer als 2. ins Ziel und die Deutsche Helen Grobert sicherte sich den 3. Platz.

Die Qualifikation für die Europameisterschaft in Zoetermeer (Holland) habe ich somit als beste Schweizer Juniorin geschafft! Und es geht ja auch nicht mehr lange...!!

Vielen herzlichen Dank an alle, die mich an diesem Sonntag am Streckenrand unterstützt haben, sowie an mein Team für die super Betreuung! Es war wieder einmal ein top gelungenes Rennwochenende in Gränichen, wie immer super organisiert und zuschauerfreundlich.

Übrigens: Nächstes Jahr findet in Gränichen wieder die Schweizermeisterschaft statt! :-)


Vorschau: Racer Bikes Cup Gränichen!! 

Am Sonntag, 07. Juni um 11.35 Uhr starte ich in Gränichen an meinem Heimrennen! Trotz des nicht so schönen Wetterberichts hoffe ich, dass viele Zuschauer uns "Gränicher" anfeuern werden. Es wird auch viele internationale Konkurrenz am Start stehen, somit sind spannende Wettkämpfe garantiert!

weitere Infos zum Rennen findet ihr unter: www.racerbikescup.ch


2nd place again in Madrid

An Auffahrt begann das Abenteuer „Madrid“ für mich. Ich flog am Donnerstagabend nach Spanien und kam um ca. 11 Uhr Abends im Hotel „Espahotel Plaza de España“ an.
Ich teilte mit meiner österreichischen Teamkollegin, Maria Osl, ein Zimmer.
Gleich am Freitagmorgen besichtigte ich zusammen mit Maria und unserem Teamchef Beni Ruf neugierig die Strecke. Mit 7km war es eine lange Runde, was aber überhaupt nicht auffiel, denn mit den kurzen, steilen Aufstiegen, den flachen Geraden und den schnellen Abfahrten, war man ruck-ruck zack-zack schon im Ziel. Leider hatte es keine technischen Passagen, doch die Runde gefiel mir trotzdem ganz gut.
Über Nacht hatte es noch geregnet und somit war die Strecke etwas angenässt. Auch am Morgen war es noch etwas bewölkt.
Am Nachmittag starteten wir um 14.30 direkt mit den Jungs, da bloss 5 Juniorinnen am Start standen… Wir hatten 3 Runden zu fahren. Der Start misslang mir völlig, da ich etwa 3 Mal ab den Pedalen rutschte, doch ich versuchte so schnell wie möglich hinter die letzten Jungs zu kommen, da zuerst ein flacher Teil folgte und ich dort im Windschatten mitfahren wollte. Dies gelang mir einigermassen. Schon bald haben sich die Holländerin und ich von den anderen abgesetzt.
Im letzten Aufstieg vor dem Ziel überholte sie mich dann und setzte in der Fläche noch einen oben drauf! Ich war nach dem Aufstieg so ausgepowert, dass ich im flachen Teil nicht vom Fleck kam…so konnte sie mir davon düsen.
Eine Aufholjagd begann…Fast wäre ich wieder an ihrem Hinterrad gewesen, wenn nicht noch diese Teerkurve gekommen wäre! Kurz vor dem Ziel hatte ich eine ziemlich unsanfte Bauchlandung! Sofort raffte ich mich wieder auf und stieg aufs Bike. Ich spürte wie mein Körper brannte vom Sturz und ich ein wenig einen komischen Bauch hatte. Doch die Schmerzen waren bald verschwunden. Leider habe ich aber auf der 2. und 3. Runde heftige Rückenschmerzen bekommen! Das erste Mal in dieser Saison. So gut es ging kämpfte ich mich ins Ziel.
Natürlich wollte ich diesen Weltcup in Madrid gewinnen! Doch dieses Ziel verpasste ich leider schlussendlich um 45sek. Einerseits war ich etwas enttäuscht über den schon wieder „nur“ 2.Platz, andererseits ist es natürlich jedes Mal ein schönes Erlebnis überhaupt aufs Podium steigen zu dürfen! Meine Ziele sind hoch…und ich weiss, irgendwann werde ich es schaffen!

Ein riesiges Dankeschön geht an mein ganzes Team! Es ist unglaublich, was ihr alle geleistet habt in Madrid. Roberto, vielen Dank für die hammer mässige Verpflegung während den Tagen und dass du diese lange, lange Reise mit dem Teambus auf dich genommen hast! Vielen Dank auch an meinen Teamchef, der mir dieses Abenteuer überhaupt ermöglicht hat! Es hat sich wirklich gelohnt und ich werde Madrid als eine weitere super Erfahrung mit auf meinen Weg nehmen! DANKE!


Argovia Geax Fischer Cup in Seon

ImageHeute am 17. Mai war der Saisonauftakt des Argovia Geax Fischer Cups in Seon.
Da mein Bruder Philipp um 09.00 Uhr den Start hatte und ich erst um 15.00 Uhr, konnte ich ausschlafen und fuhr danach mit dem Bike nach Seon…also war ich schon ein bisschen eingefahren in Seon angekommen ;-)

Pünktlich um 15.00 Uhr starteten wir hinter den Fun Herren, zusammen mit den „Pläuschlern“. Wir hatten 1 Startrunde und 4 grosse Runden zu fahren. Obwohl sich meine Beine nicht optimal anfühlten übernahm ich von Beginn weg die Führung und ich konnte die anderen schon in der 1. Runde distanzieren. Da begann ich mit den Fun Herren zu „fighten“ :-) und gegen Schluss begann ich mit einem Fahrer noch eine Aufholjagd! :-)
Ich drehte meine Runden und freute mich im Ziel über den Start-Ziel-Sieg. :-) Es war ein sehr kurzes Rennen, ich brauchte eine knappe Stunde.
Den 2. Platz sicherte sich Joëlle Schmutz und den 3. Rang Tanja Starkermann.
Es war eine tolle Atmosphäre in Seon mit vielen begeisterten Zuschauern! Ich danke allen, welche mich angefeuert haben!
Gratulation an meinen Team-Mechaniker, welcher das Plausch-Rennen zusammen mit seinen Arbeitskollegen vom 2-Rad Fischer Sport bestritt!


Sieger-Sprint in Solothurn


Besonders gespannt war ich am Samstag nach Solothurn gereist. Zum ersten Mal führte man dort ein Rennen durch.
Die Strecke war dann eher etwas enttäuschend für mich…nichts Besonderes. Vor allem der Start-Zielraum war eine einzige Asphalt-Strecke. Der 2. Teil im Wald war schon viel besser, mit schnellen Singletrail – Abfahrten.
Eigentlich dachte ich, es sei nicht mein Tag, denn die Strecke war nicht so mein Ding und mich hat leider schon wieder eine Erkältung erwischt… Kurz vor unserem Start erfuhren wir dann auch noch, dass wir 1 Runde mehr zu fahren haben, also 6 Runden, anstatt nur 5!
ZielsprintNach dem Startschuss reihte ich mich direkt hinter Nicole Hanselmann ein, um bei ihr im Windschatten mitfahren zu können. Dann war es 4 Runden eigentlich immer ein hin und her…bergauf holte sie mich ein, bergab distanzierte ich sie wieder, ebenfalls zog Lisa Mitterbauer noch mit uns mit.
In der 2. letzten Runde überraschte sie mich mit einem Sprint auf der Asphaltstrasse. Ich reagierte zwar darauf, doch ich hatte keine Chance wieder an ihr Hinterrad aufschliessen zu können. Von da an begannen meine Beine richtig zu brennen. Ich liess nicht locker und versuchte bergauf mein bestmögliches zu geben, um ja nicht zuviel Zeit zu verlieren. Mit ca. 10sek. Rückstand ging ich auf die letzte Runde. Ich wusste, dass ca. 20sek. hinter mir Lisa Mitterbauer lauerte… Die letzte Runde war einfach Vollgas!
Bergauf verlor ich nicht allzu viel Zeit auf Nicole und bergab holte ich sie etwas ein, doch es reichte nicht sie zu überholen. Als wir auf die Asphaltstrasse kamen dachte ich: Nun ist das Rennen gelaufen. Denn Nicole ist auf der Strasse eigentlich nicht mehr einzuholen.
Ganz tief innerlich glaubte ich aber daran sie noch einholen zu können und siehe da: Auf einmal war ich wieder an ihrem Hinterrad!! Sie bemerkte dies und liess das Tempo sofort sinken, denn sie wollte natürlich ihre Kraft nicht für die Führungsarbeiten verbrauchen und mich im Windschatten erholen lassen. Es war mir klar, dass mit dem viel niedrigeren Tempo auch Lisa wieder zu uns aufschliessen wird, doch ich wollte schliesslich auch keine Führungsarbeiten leisten…also liess ich dies zu. Nur noch wenige Meter waren zu fahren und es kam mir vor wie in einem Pokerspiel. Jetzt galt vollen Einsatz und volles Risiko...alles oder nichts! ;-)
Lisa sprintete nach vorne, ich hinter ihr her. Ich wusste, dass nach der Unterführung noch eine Linkskurve, ein Zielhang und eine gerade Strecke auf der Wiese zur Ziellinie kamen. Nach der Unterführung gab ich alles was ich noch konnte und überholte Lisa rechts herum, vor ihr den Zielhang hinunter und dann Vollgas ins Ziel! Uuuuuuuuuff! Ich habe das Pokerspiel um 0,7sek. gewonnen! ;-) Lisa wurde 2. und Nicole mit 6sek. Rückstand 3.

Das Publikum im Zielraum war grandios und fieberte fleissig mit!
Für mich war es wieder einmal ein Beweis dafür, dass das Rennen eben erst im Ziel entschieden ist und dass das Mentale eine entscheidende Rolle spielen kann, vor allem im Pokerspiel! ;-D
Herzlichen Dank an meine Patin, Susanne Frauchiger, für ihre tolle Fan-Unterstützung an der Rennstrecke! Es hat mich riesig gefreut, dass du die Zeit gefunden hast, live an einem meiner Rennen dabei zu sein!
Herzlichen Dank auch an alle anderen, welche mich in irgendeiner Form unterstützt haben!


World Cup Houffalize

HouffalizeAm 1. Mai, an meinem 18. Geburtstag ging die lange Reise los. Morgens um 06.30 Uhr hatten wir noch ca. 5-6 Autostunden bis nach Houffalize (Belgien) zu fahren. Ich musste mich an meinem Geburtstag also erst einmal im Auto amüsieren… :-)
Gleich nach unserer Ankunft besichtigten wir die Strecke. Eine lange, harte, aber sehr tolle Strecke. Der Start-Hügel war jedoch brutal, ein steiler, langer Teer-Aufstieg…nicht gerade mein Ding. Doch den hatten wir nur in der Startrunde zu fahren (es war die längste Startrunde die ich kenne!).
Wie in Offenburg starteten wir auch in Houffalize am Nachmittag um 14.32 Uhr. Wieder startete ich aus der 2. Reihe. Der Start misslang mir leider völlig. Ich kam überhaupt nicht gut weg und hatte dadurch im Teer-Aufstieg einiges aufzuholen. Als ca. 5 bog ich in die erste Abfahrt ein. Meine Arme waren so übersäuert vom Aufstieg, ich spürte sie kaum mehr, nichts desto trotz holte ich in der Abfahrt die anderen wieder ein und ich reihte mich etwa als 3. ein.
Schon bald konnte ich die auf dem 2. Platz liegende Französin überholen und distanzieren. Mona war leider schon weggedüst und ich wusste, dass eine Aufholjagd fast unmöglich war. Doch nach dem Motto: „Nichts ist unmöglich!“ gab ich mein Bestes. Leider kriegte ich Mona nicht mehr in mein Blickfeld und gegen hinten drohte mir auch keine Konkurrenz und so war es ein Alleingang bis ins Ziel. 1min 35sek. verlor ich schlussendlich auf Mona. Die 3. Platzierte Anne Terpstra (Holländerin) hatte aber bereits einen Rückstand von 4min. 6sek. ! Ich konnte mit meiner Leistung zufrieden sein und freute mich riesig über einen weiteren 2. Platz an einem Weltcup Rennen! Zudem ist dies doch ein schönes Geburtstagsgeschenk, welches ich mir selbst machte ;-)

Am Abend holte ich dann noch meinen 18. Geburtstag nach und feierte mit meinen Nati-Kollegen. Vielen Dank für die vielen Glückwünsche, welche ich per SMS oder per E-Mail erhalten habe!

Ebenfalls möchte ich mich bei allen Betreuern und Helfern für die tolle Unterstützung bedanken! Eine Top-Leistung, die ihr abliefert! ViELEN DANK!


World Cup Offenburg

ImageVoller Begeisterung und Tatendrang besichtigte ich am Freitagnachmittag zusammen mit meinen Nati-Kollegen die Strecke in Offenburg. Ich liebe diesen Rundkurs einfach, so viele technische Passagen!

Den Samstag konnten wir eigentlich locker angehen, denn wir starteten nicht wie letztes Jahr am Morgen, sondern erst am Nachmittag um 14.31 (1min. nach den Junioren).
Doch für 6 Fahrer gab es schon vor dem Morgenessen ein Schock: 6 Bikes sind aus dem Hotel gestohlen worden! Nun mussten 6 super Bikes organisiert werden, was aber ziemlich schnell ging. Zum Glück hatten ich und meine Zimmerkollegin, Kathrin Stirnemann, unsere Bikes mit aufs Zimmer genommen!

Damit eine siebte Juniorin starten konnte, startete ich für mein Team, Fischer BMC.
Ich stand in der 2. Startreihe. Noch 15 Sekunden…PENG! Wie eine Rakete schoss ich nach vorne, ein goldiger Start! Nach der Startrunde lag ich zusammen mit der Deutschen, Mona Eiberweiser, bereits mit etwas Abstand in Führung. Leider konnte ich ihr im Singletrail bergauf nicht ganz folgen, schloss jedoch in der Abfahrt wieder zu ihr auf. Doch ihr höheres Tempo konnte ich einfach nicht mitfahren… Trotzdem verlor ich in der 1. Runde bloss 20 Sekunden auf Mona.
Die 2. Runde war schrecklich! Ich büsste viel Zeit ein, es war ein richtiger Krampf bergauf und auch bergab musste ich mich richtig zusammenreissen, damit ich auf der Spur blieb.
Als dann Ende 2. Runde meine Nati-Kollegin, Vania Schumacher, zu mir aufschloss, erhöhte ich in der 3. und letzten Runde mein Tempo. Jetzt hiess es noch einmal Vollgas! In der einten Abfahrt hängte ich Vania ab und ich konnte mich absetzten. Den letzten Hang sprintete ich hoch, dann sah ich den Zielraum mit den vielen Zuschauern.
Yeeeeh! 2. Platz an einem Weltcup! Und auf dem 3. Platz meine Nati-Kollegin Vania! Das war der Hammer!
Schlussendlich hätte Ich gerne etwas weniger Zeit auf Mona verloren und mehr Zeit gut gemacht gegen die restliche Konkurrenz, aber ich kann mich mit dem 2. Platz sicher zufrieden geben!
Die Krönung war das riesige Podium. Es ist ein unglaubliches Gefühl dort stehen zu dürfen vor so vielen, vielen begeisterten Zuschauern und auch etlichen Fotografen.
Es war ein super Tag, mit viel Unterstützung aus der Schweiz! Einfach genial…


Sieg am 2. Racer Bikes Cup in Tesserete

TessereteDer 2. Racer Bikes Cup fand im Tessin in Tesserete statt.
Die Strecke bestand fast aus einem 7km langen Singeltrail, bergauf wie auch bergab. Das freute mich natürlich doppelt, denn die Aufstiege waren wirklich kein leichtes Ding, technisch, steil und somit sehr intensiv. Da es eine solch lange Runde war hatten wir Juniorinnen nur 3 Runden zu fahren.
Wieder war unsere Startliste mit ausländischer Konkurrenz verstärkt, sogar Australierinnen nahmen am Wettkampf teil!
Ich startete optimal und konnte als erste in den Singletrail einbiegen. In der 1. Runde lief alles rund und ich konnte richtig Gas geben! Schon in den Aufstiegen konnte ich die anderen etwas distanzieren. Im Ziel hatte ich bereits 40sek. Vorsprung und ich fuhr die 4. schnellste Runde bei den Elite-Damen!
In der 2. Runde musste ich mich dann aber von der 1. etwas erholen. Mit über 1min. Vorsprung nahm ich die Schlussrunde in Angriff. Ich hatte super Beine und eher mit der Atmung bergauf ein bisschen Probleme, doch das ist wohl normal bei solch intensiven Aufstiegen mit 250 Höhenmetern pro Runde.
Überglücklich fuhr ich als Siegerin über die Ziellinie! Geschafft! Henderson Rebecca platzierte sich auf Rang 2 und Lisa Mitterbauer auf dem 3. Rang.
Ein grosses Dankeschön an mein Team, Fischer BMC, für die super Betreuung!

Das motiviert mich nun für weitere Taten…und natürlich für den Weltcup in Offenburg (DE)!

Zuerst werde ich aber noch ein paar Tage hier im Tessin verbringen, um noch einmal gut trainieren zu können, um in Offenburg mit einer super Vorbereitung starten zu können.


FROHE OSTERN

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Ich wünsche allen wunderschöne Ostern und ein gemütliches, verlängertes Wochenende! Geniesst das schöne Wetter!


 

1. Racer Bikes Cup Rennen in Schaan (FL)

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Am Sonntag, 05.April, startete die Bikesaison 2009 mit dem 1. Racer Bikes Cup in Schaan (FL).
PENG! Und los gings! Um 11.35 Uhr starteten ca. 20 Juniorinnen auf die 3.9km lange Strecke.
In der 1. Runde fühlte ich mich super, die Beine, die Lunge, alles bestens. Ich fuhr als 1. in die Abfahrt und konnte somit einen Vorsprung mitnehmen auf die 2. Runde.
In der 3. Runde kam dann der 1. Einbruch…ich hatte hart zu kämpfen mit meinen Kräften und somit auch mit meiner Führungsposition. Der Französin Julie Berteaux konnte ich leider nicht am Hinterrad bleiben.
In der letzten Runde musste ich mich zusammenreissen, denn die Österreicherin, Lisa Mitterbauer, und Nicole Hanselmann näherten sich – schlossen auf – und überholten mich! Ich verlor viel zu viel Zeit bergauf. In der Abfahrt konnte ich zwar einiges wieder ausbügeln, doch schlussendlich reichte es dann doch „nur“ für den 3. Platz. Den 2. Platz verfehlte ich bloss um 6sek…

Ich bin etwas enttäuscht von meiner Leistung, welche noch nicht auf Top-Niveau war, doch es kommen noch viele Rennen. Eine lange Saison steht noch bevor. Also: Neues Rennen, neues Glück!

Zuerst habe ich nun aber eine starke Erkältung auszubügeln… :-(


Giverola 06. - 15. Mrz.

Eine weitere sehr intensive und tolle Woche neigte sich gestern zu Ende.
Seit 4 Jahren profitiere ich nun von den Vorzügen von Giverola. Es ist grandios, du kannst von Trail zu Trail donnern oder auf der Strasse der Küste nach pedalen und die wunderschönen Sandstrände begutachten. Egal in welchem Jahr, immer wenn ich im Trainingslager in Giverola bin hatte ich herrliches Sonnenwetter (20° und mehr).

Auf diese Trainingswoche mit der Juniorennati freute ich mich besonders. Endlich eine Woche mit viel Technik im Gelände, Action pur! ;-)
Einen halben Tag trainierten wir jeweils mit der Damen-Nati im Gelände, welche ebenfalls im selben Hotel weilte. Die 2. Hälfte des Tages verbrachten wir dann auf der Strasse mit längeren Touren.
Giverola ist einfach optimal, es bietet alles was ein Biker-Herz begehrt. Mit den anspruchsvollen Trails, welche wir mehrere Male fuhren und kleine Wettkämpfe durchführten, fand ich langsam wieder den Rhythmus, welchen ich für die Saison brauche.
Am Abend gab es wie so oft eine Videoanalyse, welche uns aus Fehlern lehren soll.

Das Club Hotel Giverola verpflegte uns mit dem besten „Zmorge“, das ich kenne. Ich genoss diese Köstlichkeiten in vollen Zügen. Das Buffets und die Auswahlen sind riesig!
Der Aufenthalt in Giverola ist jedesmal ein super Erlebnis, man muss dieses Biker-Paradies einfach lieben. Ich freue mich schon wahnsinnig auf das nächste Mal!

Von grösseren Blessuren, Stürzen und Bike-Defekten blieb ich glücklicherweise verschont. So bin ich munter und gesund wieder zurück in der Schweiz. Endlich ist es auch hier ein bisschen wärmer… Jetzt kann die Saison starten, ich fühle mich ready!


Zofingen 28. Feb. – 01. Mrz.

Letztes Wochenende war Frauen-Power angesagt. Dieser spezielle Zusammenzug dient dazu, dass diejenigen Mädels, welche jeweils alleine in ihren Clubs trainieren müssen, gemeinsam mit anderen Mädchen viel Spass haben können und somit auch andere kennenlernen.

Kurz vor dem Pyjama-Time, hörten wir uns noch einen Einstieg ins Mental-Training an, was sehr interessant war und am nächsten Morgen bekamen wir dann nützliche Inputs, welche wir nun umsetzten können. Mentaltraining ist ein sehr wichtiger Punkt, im vielfältigen Puzzle, was eine(n) gute(n) Biker/in ausmacht.

Der Schwerpunkt im Training lag besonders bei der Technik. Die Leiter legten sich ins Zeug, es uns nicht leicht zu machen. Sie teilten die gesamte Schar jeweils in kleinere Gruppen auf und verteilten uns auf die verschiedenen Posten. Der Schnee war ein zusätzliches Hindernis, was die Aufgabe noch erschwerte. Nichts desto trotz forderten wir uns gegenseitig heraus und führten kleine Wettkämpfe durch.

Leider war am Sonntag für mich nach dem Training am Morgen Schluss. Ich fühlte mich ziemlich mies und ich habe in der vergangenen Nacht kaum etwas geschlafen. So ging ich nach dem Mittagessen nach Hause, um mich zu erholen.

Trotzdem hatte ich eine gute Zeit mit den anderen und ich konnte nach den Trainingswochen auf dem Rennvelo langsam wieder einen Einstieg in die technischen Abfahrten finden…

Am kommenden Freitag kann ich das schlechte Wetter und die Kälte hier in der Schweiz ein weiteres Mal hinter mir lassen. Mein nächstes Ziel heisst: GiVEROLA!!!


Training im Schnee  15.02.2009

PfaffenbergDie angenehmen Temperaturen von letzter Woche sind vorbei. Hier in der Schweiz trainiere ich bei Temperaturen von bis zu -5 Grad. Bei dem Schneefall, den wir in den letzten Tagen erlebten ist es ziemlich mühsam auf Waldwegen zu trainieren, daher bevorzugte ich eher das Rollentraining vor dem Fernseher.

Heute wagte ich aber eine Tour draussen im Schnee mit Tanja Starkermann. Doch auch wir kamen nicht daran vorbei den einten Aufstieg zu Fuss zu bewältigen. Ein kleiner Einblick auf "mein Trainingsgebiet" zeigt euch das Bild.

Nun sehne ich mich nach dem Frühling und wärmeren Temperaturen...hoffentlich muss ich nicht mehr allzu lange warten!

Eure Michelle


Teneriffa

Ich konnte bereits ein 2. Mal in der Wärme trainieren. In Teneriffa legte ich mit dem Rennvelo einen 2. Grundstein für die kommende Saison. Lange, harte und schweisstreibende Trainingsfahrten standen auf dem Programm. Wir waren im schönen 4-Sterne Hotel Gala untergebracht. Ich hoffte bloss, dass der Schein nicht trügt! Das Essen war im Gegensatz zu Gran Canaria bombastisch! Nach jeder Mahlzeit war ich so vollgestopft, dass ich fast Bauchweh bekam! :-)

Das Wetter bot uns traumhafte Trainingsbedingungen und wir genossen die angenehmen Temperaturen. Mit Ausnahme vom Montag, da „verschiffte“ es uns regelrecht und wir kamen völlig durchnässt beim Hotel an.
Vor dem Ruhetag gab es noch einmal eine „heftige“ Tour auf den „El Teide“ (höchster Berg in Teneriffa). 3h 30’ fuhren wir ca. 50km nur bergauf! Letztes Jahr bin ich fast verzweifelt bergauf… es wollte und wollte kein Ende kommen. Dieses Mal ging es schon viel besser, obwohl, ich war dann auch froh als ich endlich zuoberst war! ;-)
Am Mittwoch war Halbzeit und wir machten eine „lockere“ Kaffeetour. Danach gönnten wir uns noch eine Shopping-Tour durch die Strassen von Las Américas. Donnerstags galt es aber wieder ernst. Die letzten 2 Tage waren etwas mühsam, da wir alle die Müdigkeit von den harten Trainingstagen etwas spürten.
Am Samstag ging dann also eine tolle, aber auch intensive Woche zu Ende und nun sind wir wieder in der EIS-kalten Schweiz!! Brrr…


Skiferien in Gstaad

Kathrin und ichIn der 1. Sportferienwoche durfte ich zusammen mit Beat, Regula und Kathrin Stirnemann eine tolle Skiferienwoche in Gstaad verbringen. Nach 3 Jahren Snowboard fahren wechselte ich das Brett wieder gegen 2 Latten.
Jeweils nach dem Ski fahren betätigten wir uns noch polisportiv, sei dies Jogging, „röllelen“ oder Schneeschuh laufen. Ausserdem lernte ich die Sportart Curling kennen :-). Das war sehr lustig und interessant, ich wäre sofort wieder dabei!

Die Pistenverhältnisse waren genial, auch das Wetter spielte immer super mit. Am Morgen etwas Nebel, doch danach genossen wir stahl blauen Himmel und die Aussicht auf das Nebelmeer ;-)  Wir haben wirklich die beste Woche erwischt, denn auf den Pisten hatte es von morgens bis abends seeehr wenige Leute. Es war der Hammer über die ganze Piste zu kurven!


Oberentfelden

Das letzte Wochenende verbrachte ich mit der Juniorennati in Oberentfelden.
Im Mittelpunkt stand dabei: die Fahrtechnik, Sponsoring, Australien und „etwas“ Bewegung in der Halle  ;-)

Samstag
Der Samstagmorgen bestand aus einem immer wichtigeren Thema: SPONSORING
Didi Kull, einer meiner persönlichen Sponsoren, erzählte uns aus seiner Sicht, was einen Sponsor als wichtig empfindet und wie wir bei einer Sponsorensuche vorgehen sollten, sowie wir uns ihm gegenüber zu verhalten haben.
Am sehr sonnigen Nachmittag waren wir dann auf dem Bike, um an unserer Technik zu feilen. Wir Gränicher oder fast Gränicher kannten die Trails schon bestens, doch umso mehr Spass machte es, endlich wieder einmal mit unserer Wettkampfkonkurrenz unterwegs zu sein…es gab ja wieder sooo viel neues zu erzählen… :-)
Am Abend nach der Videoanalyse gab es ein paar Infos zu Australien (dort finden die kommenden WM statt!) Bei den Juniorinnen können leider nur 2 Mädels starten. Enttäuschend ist, dass wir die Hälfte der Kosten selbst tragen müssen…ich bin also immer noch auf der Suche nach Sponsoren!

Das Highlight des Tages am Abend: Es wurde uns auf einem „Ditscheridu“ die verschiedensten und häufigsten Geräusche vorgespielt, welche in Australien zu hören sind.

Sonntag
Als Pünktchen auf dem i, gab es am nächsten Morgen zusätzlich ein sehr spezielles Hallentraining mit dem Physiotherapeuten Bertrick…welches sich dann von der „Nebensache“ zur (mehr oder weniger) schmerzhaftesten Erinnerung dieses Weekends machte  ;-)  Wieder einmal bekamen wir zu spüren, dass wir nicht nur Beinmuskeln haben!!
Am Nachmittag war noch einmal Technik-Training im Schnee angesagt! Der rutschige Untergrund war natürlich ein zusätzliches Hinderniss und so kamen einige mit dem Boden in Kontakt  ;-)
Leider war das Wetter am Sonntag „gruuusig“ und somit sind wir ganz druchnässt wieder im Hotel angekommen. Jetzt hiess es nur noch…husch husch unter die warme Dusche und nach Hause!


Gran Canaria

 Ach war das schön warm im Süden…Gester bin ich wieder in die eiskalte Schweiz zurückgekehrt und wäre am liebsten gleich sitzen geblieben und wieder zurückgeflogen!

Nun aber von vorne:

Als wir im Hotel Parque Cristobal ankamen zogen wir sogleich die kurzen Hosen an, denn bei mindestens 20° genossen wir die Fahrt mit dem Velo durch Playa del Inglés, welche uns einen Einblick in die nicht gerade kleine Stadt verschaffte.
Das Wetter und die Temperatur in Gran Canaria blieben über die ganze Woche hinweg super! So genossen wir also jeden Tag perfektes Trainingswetter! Ich kam mir vor wie im Sommer (und das im Januar!).
Untergebracht waren wir in einem 4-Sterne Hotel in Bungalows, welches ich mit den beiden anderen Mädels Kathrin Stirnemann und Cora Grossmann teilte.
Leider haben Kathrin und ich uns beim Hinflug erkältet und hatten somit noch mit einer Erkältung zu kämpfen, welche glücklicherweise nicht so schlimm war.
 Wir trainierten ganz normal und die langen Trainingsfahrten mit dem Rennvelo bieten mir nun hoffentlich eine gute Grundlage, um darauf aufzubauen.
Am Abflugtag regnete es das erste Mal und es war ziemlich bewölkt. Dies erleichterte uns den Abschied ein wenig.

Ich verbrachte mit den Mädels und Jungs eine lustige und schöne Zeit auf der Insel. Dafür möchte ich mich noch ganz herzlich bei dir, Kathrin, für die super Organisation bedanken. Es war eine tolle Woche! Ich war zuvor noch nie in Gran Canaria und bin aber überzeugt, dass dies nicht mein letzter Besuch war…

Nächstes Wochenende werde ich mit der Juniorennationalmannschaft in Oberentfelden verbringen. Bis dahin: En gueti Ziit!


Liebe Sponsoren, Gönner, Betreuer und Freunde

 Das Jahr 2008 ist zu Ende. Ich darf sagen, dass ich mein erstes Jahr in der Kategorie der Juniorinnen mit dem zweiten Platz in der schweizerischen Rennserie „Swisspowercup“ und dem Vize-Schweizermeister-Titel erfolgreich abgeschlossen habe.
Zu diesem Erfolg habt auch IHR ein Stück mitgetragen. Ich bedanke mich daher nochmals ganz herzlich bei allen für EURE Unterstützung. Ich versuchte meine Emotionen während dieser Saison durch meine Rennberichte mit euch zu teilen.

Ich hoffe, dass alle das Jahr 2009 mit guten Wünschen und Vorsätzen starten konnten.
Am Silvester habe ich zusammen mit meinen Bike-Kolleginnen Kathrin Stirnemann und Tanja Starkermann angestossen und gefeiert. Wir hatten es sehr lustig. Zum Glück muss ich nun nicht zu euch sprechen, denn meine Stimmbänder sind vom Karaoke singen so beansprucht, dass ich momentan keinen Ton von mir bringe. :-)

Es freut mich euch auch im Jahr 2009 mit diversen Berichten zu unterhalten.

Morgen werde ich meine erste Trainingswoche im warmen Süden verbringen. In Gran Canaria werde ich mit dem Rennvelo hoffentlich einen ersten starken Grundstein für die Rennen 2009 legen können. Ich werde zusammen mit anderen jungen Bikekollegen / innen eine Woche an der Grundlage arbeiten.

Also haltet euch warm ich werde euch nach der Rückkehr wieder informieren.

Liebe Grüsse

Michelle


 

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