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Saisonrückblick 2008 Ich habe euch einen Saisonrückblick als Pdf erstellt: Saison 2008 Viel Spass beim Lesen!
Langlaufen in Andermatt Letztes Wochenende liess ich mein Bike im Keller stehen, denn die ganze Juniorennationalmannschaft reiste nach Andermatt, um dort die Langlaufpisten zu testen! Thema dieses Weekends: Langlaufen, Ernährung + Schlaf Geschneit hatte es allemal genug in Andermatt, um auf die Langlaufskiern zu stehen!! Begonnen haben wir das Weekend am Freitagabend mit einem Training im Kraftraum. Der nächste Morgen ging dann durch den Magen ;-) Die Ernährung stand im Mittelpunkt und die Frau meines Trainers versuchte uns einige Tipps und Erklärungen zur Ernährung zu geben. Vielen Dank an dich Regula! Am Nachmittag versuchten wir uns ein erstes Mal auf den Langlaufskiern. :-) Dieser sehr intensive Sport ging ziemlich in die Beine! Doch nichts desto trotz war am Abend in der Turnhalle noch volles Programm angesagt: Rumpfkraft, Laufsprünge und Spiele. Als Abschluss dieses Tages durften wir mit gemieteten Schlitten den Schlittelweg von Nätschen nach Andermatt noch ausprobieren. Leider war die Piste oft zu flach und somit musste man selbst mit den Beinen noch anstossen, um vorwärts zu kommen. Die Piste war nicht beleuchtet und somit schlittelten wir im Dunkeln den Hang hinunter. :-) Der nächste Morgen begann wieder ganz sanft, mit einer Theorie über den Schlaf und cool and clean. Einige spürten noch die Müdigkeit vom Vortag und so wagten wir uns nach der Theorie nicht mehr allzu lange auf die Loipen. Zudem verschlechterte sich das Wetter immer mehr. Wir verabschiedeten uns und somit endete das spezielle, lehrreiche Weekend in Andermatt, an welches ich mich immer wieder sehr gerne erinnere!
Schroders Christmas-Party – Voting gewonnen!!! Letztes Jahr überraschte mich Thomas Frischknecht mit seinem Telefonanruf, wo er mir mein Glück mitteilte, dass ich für das Team Schroders nominiert sei. Heute, ein Jahr später, bin ich überaus froh gewesen um diese starke finanzielle Unterstützung. Dafür möchte ich mich von ganzem Herzen bei der Schroders Bank bedanken!!! Am Mittwoch, 10.12. fand ein weiteres Treffen des Team Schroders statt. Es wurde das Talent of the year bekannt gegeben, sowie das Ergebnis des Votings. Das neue Talent of the year 2008 heisst Lara Imhof! Ihre Leidenschaft ist das Fechten und dort räumt sie richtig ab! Erstaunlich ist auch, dass Lara erst seit 4 Jahren im Fechtsport aktiv ist! Natürlich mag ich ihr diesen Preis gönnen! Doch ich möchte auch den anderen Talenten herzlich zu ihren starken Leistungen gratulieren und wünsche ihnen alles Gute für die Zukunft! Ich konnte mich ebenfalls zu den Glücklichen schätzen, denn den Publikumspreis schnappte ich den anderen weg. ;-) Vielen, vielen herzlichen Dank an ALLE, die für mich abgestimmt haben! Diese Unterstützung kann ich in meiner kommenden Saison 2009 sicherlich gut gebrauchen! Ich bin stolz, zum Team Schroders 2008 gehört zu haben und bin über die grosszügige Unterstützung unendlich dankbar! Meinem Nachfolger, Roger Walder, wünsche ich alles Gute und ich weiss, dass er sein ganzes Potenzial ausschöpfen wird! Team Schroders 2008 Lara Imhof, Fechten Florian Howald, Orientierungslauf Reto Schmidiger, Skifahren Michelle Hediger, Mountainbike Damen-Nati-Weekend
Wir Juniorinnen wurden vom 15. – 16. November eingeladen, am Damen-Nati-Zusammenzug in Oberentfelden teilzunehmen. Eigentlich wollte ich schon am Samstagmorgen beim Mental Training, welches Daniela Meuli durchführte, dabei sein. Da sie aber per Ende Jahr leider den Rücktritt als Damen-Nati-Coach gibt, wollte der neue Damen-Nati-Trainer Rolf Vollenweider an diesem Morgen seine Philosophie an die Damen weitergeben. Im sportlichen Bereich wurde wieder viel an der Technik gefeilt. Der neu gebaute Bike-Parcours in Gränichen eignet sich dafür besonders gut. Verschiedenste Hindernisse und „Wägli“ sind aufgebaut und konstruiert worden. Perfekt um gezielte Technik zu üben. Am Abend wurden wir dann in der Turnhalle von Daniela Meuli noch in die Unbegrenztheit der Rumpfkraftübungen eingeführt. Daniela turnte uns mit Lockerheit diese Übungen vor, da kamen einige von uns nicht ums Staunen herum…! :) In Form von einer Tour wurde am Sonntag noch einmal fleissig das Geübte vom Samstag im etwas natürlicheren Gelände umgesetzt. Müde, aber zufrieden und heil wieder beim Hotel Aarau West angekommen verabschiedeten wir uns nach der Videoanalyse. Ich möchte mich noch ganz herzlich bei Daniela für ihre tatkräftige Unterstützung bedanken. Ich glaube wir konnten in vielen Hinsichten etwas von dir lernen, vor allem im mentalen Bereich! Es war sehr interessant, wie und was du über deinen Olympiasieg und deine Erlebnisse an der Olympiade berichtet hast. Vielen Dank für alles und ich freue mich dich irgendwann einmal an einem Bikerennen wieder anzutreffen. :)
Trainingsweekend im Tessin - Tenero Das 2. Juniorennati - Weekend stand im Zeichen der Selbstkompetenz und Technik. Am Freitagabend konnte ich jedoch nicht mit den anderen nach Tenero mitreisen, da ich noch live am Super10Kampf dabei sein durfte. Leider meldete man starken Regen in Tenero, was ich sehr schade fand, denn das Tessin glänzt im Herbst nur so von Farben. Am Samstagnachmittag genossen wir einen dieser wunderschönen Herbsttage im Tessin ohne Regen! Das Ziel war für viele, einfach wieder einmal aufs Bike zu sitzen und Spass zu haben. Mit der anspruchsvollen Technik gewöhnten wir uns langsam wieder ans Gelände. Nach dem Nachtessen versammelten sich alle, um gemeinsam in die Sauna zu gehen. Ich setzte mich aber ans Pult und lernte für die Schule. Einige verbrachten den Rest des Abends dann noch in einem Bowling-Center, wo neue Talente entdeckt wurden ;-). Der Sonntagmorgen begann mit einem weiteren Techniktraining, dieses Mal aber in Form von einer Tour. Steile Aufstiege und anspruchsvolle Abfahrten waren vorausgeplant. An diesem Tag durften wir sogar noch schöneres Wetter als am Samstag geniessen. Keine Spur von Regenschauer! Trotzdem war es ziemlich nass und schlammig im Wald und es kam wie es musste, einzelne sahen am Schluss aus, als hätten sie darin gebadet ;-). Die Tour kannte ich zwar schon von den Vorjahren, doch nichts desto trotz war es eine wunderschöne Ausfahrt. Nun noch kurz duschen, essen, Besammlung im Theorieraum und schon fuhren wir wieder nach Hause. Ich freue mich darauf, alle wieder in Andermatt auf den Langlaufskier zu sehen!
Super 10 Kampf Endlich war am 31.10 der jährliche Spass-Sport-Event wieder da! Das diesjährige Thema: Art on Ice Den Abend verbrachte ich zusammen mit meiner Sportgotte Susanne Frauchiger, dank ihr durfte ich auch den VIP-Bereich durchstöbern :-). Dies ergab das Photo mit Stéphan Lambiel und ich kam sogar zum „Händedruck“ mit der Bundesrätin Doris Leuthard. :-)
Der Super10Kampf ist jedesmal ein grandioses Erlebnis und der Humor von Sascha Ruefer, dem Moderator, gibt dem Ganzen noch das Tüpfelchen auf dem i. Das Stadion wird jedesmal in die verschiedenen Teamfarben eingeteilt und je nach dem bei welcher Farbe man sitzt, diese Gruppe feuert man dann natürlich kräftig an! ;-) Wir sassen bei der Farbe weiss und im Team waren: Sarah Meier; Sergei Aschwanden; Jörg Eberle und der Blickleser Mathias Hasler. Lange Zeit lagen wir an erster Stelle. Leider sind wir dann im Halbfinale disqualifiziert worden, wegen eines kleinen Fehlers… ;-) Doch wir hatten sooooo viel Spass, spannende und kreative Spiele wie: Curling, Paarlauf oder einfach Hindernissläufe begeisterten das Publikum! Das Emotionalste des Abends war der Abschied von dem erst 23 Jahre jungen Spitzensportler: Stéphan Lambiel und mit der Standing Ovation brachten die Leute zum Vorschein, dass wir einen wirklich tollen und sensationellen Sportler in dem noch viel zu jungen Alter verlieren. Er wurde auf Händen durch das ganze Stadion getragen und bejubelt. Nach dem vielen Klatschen fühlte ich mich wie nach einem Training ;-) Diesen Event würde ich nächstes Jahr gerne wieder besuchen… :-)
1. Zusammenzug mit Junioren-Nationalmannschaft in Mellingen Mein letztes Jahr in der Juniorennationalmannschaft hat begonnen… Wir trafen uns alle um 09.30 Uhr beim Hallenbad in Mellingen. Ich war gespannt auf die neuen Mitglieder, denn es waren einige darunter, welche ich noch überhaupt nicht kannte. Nach dem Zimmerbezug wurden uns die „Skins“ vorgestellt. Die Skins sind spezielle Trainingshosen, welche Verletzungen der Muskeln verhindern und die Regeneration fördern sollten. Mitten im Innenstädtchen von Mellingen wurde nach der Skins-Präsentation für uns gekocht. Viel Spass hatten wir dann auch am Nachmittag auf dem Bike. Für einige war es: „ein wieder angewöhnen ans Bike“. Beat Stirnemann, der Juniorennationalmannschafts - Trainer und seine Gehilfen Sämi Reichen und Rolf Vollenweider unterstützten uns dabei und gaben uns hilfreiche Tipps. Es gab viel zu lachen und somit kam der Spass-Faktor an diesem Weekend sicherlich nicht zu kurz!! :-) Gegen Abend wurden wir dann von einem MTB-Schuh-Spezialisten auf die speziellen Schuhe eingeführt und lernten die verschiedenen Vorteile des Schuhs kennen. Ein wackliges Laufen war das… :-) Mit dem Nachtessen und der danach gefolgten Videoanalyse wurde der erste Tag in Mellingen beendet. Der Sonntagmorgen startete nach dem Morgenessen mit einer ca. 3-stündigen Biketour. Die super schönen Trails waren jeweils die Höhenpunkte der Tour! Glück hatten wir ebenfalls mit dem Wetter…bei Sonnenschein und relativ warmen Temperaturen konnten wir gut trainieren. Nach dem Mittagessen räumten wir die Zimmer, kurz noch ein Griff zum Besen und wuuusch...schon war das erste Treffen der Juniorennati vorbei.
Frischi – Bike – Challenge Zum 9. Mal fand der grossartige Anlass im wunderschönen Engadin statt. Dieses Jahr galt der Event aber auch einer 20 Jahren langen, erfolgreichen Karriere die zu Ende geht… Lord Mountainbike verabschiedet sich von seiner Rennfahrer-Karriere. Dem Rennzirkus dreht er jedoch nicht den Rücken zu. :-) Frischi wird uns im Management des Swisspower Teams erhalten bleiben. Er wird jungen Fahrern möglichst viel wertvolle Unterstützung zukommen lassen, damit die Schweiz auch weiterhin zu den Top Mountainbikern gehört.
Ich reiste mit meiner Familie am Freitagnachmittag mit dem Wohnwagen Richtung Celerina, wo wir uns auf dem Campingplatz Punt Muragl niederliessen. Die Challenge begann Samstagmorgen mit der Vorstellung der jeweiligen Gruppenleiter/innen. Man traf auf viele bekannte Gesichter aus der Rennszene. Ich schloss mich der Gruppe von Vivienne Meyer und Petra Henzi an. Brrr…war das kalt am Morgen. Um 11 Uhr startete die riiiiiesige Gruppe auf die 40km lange Tour. Ich genoss die Ausfahrt zusammen mit Vivienne. Ziemlich genau nach 3h waren wir wieder zurück im Zielgelände. Nach der Pastaparty am Abend verabschiedeten sich dann div. Leute mit zum Teil sehr amüsanten Geschenken. Der Höhepunkt des Abends war aber eindeutig der Film über Frischis ganze Rennkarriere. Die Standing-Ovation unterstrich die Begeisterung dieser erbrachten Leistungen! Vielen Dank an alle, welche die Frischi – Bike – Challenge ermöglichen, es war einfach grossartig dabei zu sein! Ich möchte mich bei dir, Frischi, für alles ganz herzlich bedanken was du für mich in die Wege geleitet hast. So wie du den Mountainbike-Sport lebst beeindruckt nicht nur mich. Ich wünsche dir viel Erfolg mit deinen neuen Aufgaben. Vielen Dank und alles Gute für die Zukunft.
Guter Saisonabschluss in Bern auf dem Gurten Mein voraussichtlich letztes Rennen der Saison 08 fand auf dem Gurten in Bern statt. Es war ein Rennen der Attraktion, der Spannung und Emotionen. Da der Sonntag mein Renntag war, konnte ich somit am Samstag noch gemütlich auf die Strecke, d.h. gemütlich schon, aber nicht bei schönem Wetter! Es regnete…den ganzen lieben Nachmittag. Am nächsten Tag war dann ein guter Pneu gefragt! Ich wusste, das wird ein Schlammkampf geben... :-) Unser Start verzögerte sich um ein paar Minuten, da noch Interviews mit den vor uns startenden Elite-Damen, gemacht wurden. Wir Juniorinnen starteten bei Sonnenschein und warmen Temperaturen in die Startschlaufe plus 4 grosse Runden. Nach der Startschlaufe konnte ich mich zunächst auf der 2. Position einreihen. In den glitschigen Passagen distanzierte ich meine Verfolgerinnen auf ein paar Meter. Unser Startfeld war übrigens durch ausländische Konkurrenz gestärkt, wie z. Bsp. die Deutsche Mona Eiberweiser (Europameisterin und 3. der WM) und zwei Britinnen: Annie Last (9. der WM) und Simpson Annabel. Für kurze Zeit überholte mich Mona, doch ich versuchte mich an ihr Hinterrad zu hängen, was gut klappte. Vor der nächsten Abfahrt konnte ich sie noch überholen und gewann wieder einige entscheidende Meter. Ich konnte mich definitiv absetzen und fuhr ca. 40 Meter hinter Vivienne, sowie auch in der 2. Runde. Das Rennen verlangte wirklich alle Kräfte, immer wieder musste man ein Stück laufen, weil der Regen gewisse Teile unfahrbar machte. Auch das Bike litt unter diesen Strapazen. Die 2 am meisten gebrauchten Gänge standen mir nicht mehr zur Verfügung. Auf den beiden letzten Runden versuchte ich möglichst mein Tempo durchzuhalten. Schlussendlich jubelte ich als 2. und als 2. der Gesamtwertung. Vivienne gewann einmal mehr das Rennen, wie auch die Gesamtwertung. Den 3. Platz erkämpfte sich die Britin Annie Last. Mona hatte leider noch die viel grösseren Probleme mit ihrem Bike und fiel dadurch auf den 10. Platz zurück. Meine Teamkollegen zeigten sich ebenfalls von der starken Seite. Petra Henzi und Kugi fuhren auf den ausgezeichneten 3. Platz! Herzliche Gratulation! So endet also meine Saison 2008 auf dem Gurten in Bern. Nun geniesse ich die freien Weekends und die Pause, bevor das Training für die kommende Saison 2009 beginnt. Ihr hört von mir!
Gesamtsiegerin des Argoviacups Am letzten Tag des Augusts fand der Finallauf des Argoviacups in Giebenach statt. Bei schönstem Wetter starteten wir Damen um 15.00 Uhr ins Rennen, welches über 5 Runden führte. Gleich am Start konnte ich ein kleineres Loch zu meinen Verfolgerinnen herausfahren. In den Aufstiegen war es brennend heiss und so musste ich mich dauernd mit kaltem Wasser abkühlen. Meine Beine fühlten sich gut an und ich konnte Druck auf die Pedalen bringen. Die Strecke hatte mehrere kleine Aufstiege, die ich 5 Runden lang immer wieder hinauf kicken konnte. Das gibt mir ein gutes Gefühl für das kommende Wochenende in Bern, wo der Finallauf des Swisspowercups auf dem Gurten stattfinden wird. Schlussendlich gewann ich das Rennen mit ca. 1.5 Minuten Vorsprung auf die 2. Plazierte Janine Huwyler und 2.3 Minuten auf die 3. Plazierte Barbara Merkofer. An diesem Tag wurde ich ebenfalls Gesamtsiegerin des Argoviacups. (2. Rang: Tanja Starkermann, 3. Rang: Janine Huwyler) Nun freue ich mich auf meinen Saisonabschluss in Bern. Dort werden wir Schweizerinnen auch auf ausländische Konkurrenz treffen, was das Rennen um so spannender machen wird. Drückt mir also für den Finallauf noch einmal gaaaanz fest die Daumen! :-)
Argoviacup in Titterten Letzten Sonntag startete ich bei den Elite-Damen beim zweitletzten Argoviacup Rennen in Titterten. Nach der gelungenen Startrunde kämpfte ich bereits das erste Mal mit meinen Kräften. In der grossen Runde musste ich Kathrin Stirnemann ziehen lassen und kämpfte mit Joëlle Schmutz um Platz 2. Sie konnte mich kurz distanzieren, aber in der Abfahrt konnte ich sie wieder einholen. Trotz wenig Druck auf den Pedalen, dafür mit viel Kampfgeist beendete ich das Rennen auf dem 2. Platz. Auf die Siegerin Kathrin verlor ich rund 3 Minuten. Meine Verfolgerin Joëlle konnte ich noch um 1 Minute distanzieren.
Am Finallauf des Argoviacups in Giebenach (BL) am 31. August werde ich ebenfalls am Start stehen. Drückt mir die Daumen.
City-Sprint in Bremgarten Samstagmorgen um 04.00 Uhr Start der Elite-Damen am Olympiarennen in Peking. Der Tag begann früh für mich. Als ich fleissig das Rennen der Elite-Damen (um 04.00 Uhr) und das Rennen der Elite-Herren (um 09.00 Uhr) mitverfolgte, fing es draussen wie verrückt an zu regnen. Ich wusste, heute Abend steht noch der City-Sprint in Bremgarten auf meinem Programm. Als ich noch zu Hause war, wurde der Vorlauf der Damen um ca 1 ½ h vorverlegt, da bloss Kathrin Stirnemann, Tanja Starkermann und ich angemeldet waren. So schnell wie möglich machte ich mich mit meinem Vater auf den Weg. Gerade angekommen wurde meine Startnummer ans Velo befestigt und ich konnte sogleich an den Start fahren. Ich startete also 3 Minuten nachdem ich angekommen war schon zum ersten Vorlauf. Da wir nur 3 Mädels waren starteten wir zusammen mit den Junioren. Zwischen den insgesamt 3 Vorläufen und dem Final mussten wir etwa 3-4 Stunden warten. Wir 3 Mädels beschlossen etwas Ungewöhnliches und genossen eine Pizza, während es draussen wieder aus Kübeln schüttete. Während den Läufen wurden wir zum Glück vom Regen verschont! Trotzdem mussten wir nun auf den glitschigen Pflastersteinen aufpassen. Die Strecke war sehr intensiv mit den eingebauten Hindernissen, welche zusätzliche Kraft raubten. Den Final gewann dann Kathrin mit einem kleinen Vorsprung auf mich und Tanja. Es war speziell für mich am Abend ein Rennen zu bestreiten. Die Stimmung war trotz gelegentlichen Regengüssen einfach genial!
Patenschafts-Event der Sporthilfe Kann es sein, dass junge Sporttalente ihr Potenzial aus finanziellen Gründen nicht ausschöpfen können? Nein, findet die Sporthilfe und sammelt darum Mittel, mit denen sie den Schweizer Nachwuchssport unterstützt. Möglichst viele sollen den Sprung an die internationale Spitze schaffen und zu Vorbildern werden – für die Jugend, den Sport und die Schweiz! (weiteres auf: http://www.sporthilfe.ch)
Am Freitag, 22. August führte die Sporthilfe bereits zu dritten Male den Patenschafts-Event durch. Endlich konnte ich meine Patin Susanne Frauchiger persönlich kennenlernen. Mitunter diesen 90 Patenathleten befanden sich zudem zahlreiche Persönlichkeiten aus dem Sport, wie z.Bsp. die amtierende Nachwuchsathletin Lara Gut oder die Eltern von Roger Federer. Wir trafen uns also alle im Novotel Zürich. Sascha Ruefer führte uns durch den interessanten, amüsanten Abend, wo wir uns natürlich auch sportlich betätigen durften mit tollen Spielen, wie z.Bsp. Badminton, Armbrustschiessen, Formel 1 Rennen (in Miniatur), Tischtennis, usw. Ich genoss den Anlass und verwöhnte mich nebenbei am köstlichen Buffet, wo jeder mehr als genug bekam!! Hiermit möchte ich Susanne noch einmal herzlichst für Ihre Unterstützung und den tollen Abend danken! Ich freue mich dich bald wieder zu sehen am Super10Kampf!
Rennbericht Langendorf (SO) Am letzten Sonntag reiste ich zusammen mit Kathrin Stirnemann an den Argoviacup nach Langendorf. Vielen Dank nochmals fürs Chauffieren!! :-) Wir besichtigten kurz die Strecke, welche aus einigen Trails bestand mit vielen Wurzeln, Steinen und Kurven… Um 15.00 Uhr starteten wir hinter den Fun Herren 1 und 2. Sogleich reihte ich mich hinter Kathrin ein. Nach einer Runde führten wir dann das Rennen bis zur letzten Runde gemeinsam an. Es gab insgesamt eine Startrunde und 4 Runden zu absolvieren. In der 4. Runde übernahm Kathrin im einzigen Kiesaufstieg, welcher nach den intensiven „Wägli-Aufstiegen“ ziemlich Kräfte raubend war, die Führung. Sie distanzierte mich ca. 30 Meter. Es folgte nochmals ein Trail und danach waren es nur noch ein paar Kurven bis ins Ziel… Ich verlor Kathrin aus meinen Augen, bis etwa 200 Meter vor dem Ziel. Fast schloss ich noch einmal an ihr Hinterrad auf, doch es reichte am Schluss nicht. Erst nach der Zieldurchfahrt bemerkte ich ihre Kratzer am Arm und ihr dreckiges Dress. Kurz vor der Zielpassage stürzte sie unglücklich in der einen Kurve, dadurch konnte ich wieder zu ihr aufschliessen. Ganz glücklich bin ich nicht mit meinem 2. Platz, wird man nur um ….Sekunden geschlagen, will man mehr. Doch es folgen ja noch 2 Argoviacup Rennen. Dritte wurde Stefanie Andris. Nächsten Samstag werde ich übrigens auch am City-Sprint in Bremgarten starten und am Sonntag in Titterten (Argoviacup).
Frisch aufgetankt in Spanien Nach der Schweizermeisterschaft in Seon (AG) fuhren wir samt Wohnwagen am Montagmorgen (um 03.00 Uhr!!) los Richtung Süden. Ich freute mich riesig auf die 2 Sommerferienwochen im nördlichen Spanien an der Costa Brava. Mit unseren Nachbarn campierten wir nach 12h Fahrt auf einem der schönsten Campingplätze: La Ballena. Sogleich bemerkten wir, dass wir nur von Holländern umgeben waren (90% Holländer!!) Als erstes bewunderten wir natürlich gleich den Strand und der war bloss ca. 20 Meter von uns entfernt! So genoss ich die Ferien hauptsächlich mit relaxen am Meer, ohne irgendwelche Verpflichtungen zu haben. Zum Teil windete es etwas fest, aber sonst wäre es wohl kaum aushaltbar gewesen ausserhalb des Wassers. Nur 3 Mal setzte ich mich aufs Bike, um das Landesinnere zu erkunden. Ausserdem versuchte ich es, trotz Schlafmangel, auch noch ein paar Mal mit einem Morgen-Jogging, wozu ich meine Brüder und meine Nachbarn auch dazu aufforderte! ;-)
Frisch aufgetankt und voller Tatendrang kehrte ich nun in die Schweiz zurück. Kaum zu Hause gab es auch gleich noch den 18. Geburtstag meiner Nachbarin zu feiern! Nochmals alles Gute, Melanie! Die Saison neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Noch 3 Argoviarennen und das Finalrennen des Swisspowercups in Bern auf dem Gurten stehen noch an, bevor abgerechnet wird.
Vize-Schweizermeisterin Die neuen Schweizermeister/innen sind seit dem 20. Juli wieder festgelegt. In Seon wurde auch erstmals wieder ein Swiss-Champion der Kat. Hard (U17) geehrt (Roger Walder und Jolanda Neff). Meine Trainingskollegin Cora Grossmann holte sich den ausgezeichneten 2. Rang, herzliche Gratulation!
Am Sonntagmorgen holte sich Mirco Widmer in einem Spurt mit Arnaud Grand den Schweizermeisterschaftstitel der Kategorie Junioren! (Herzliche Gratulation!!) Gegen Mittag häuften sich dann nicht nur im Zielraum, sondern auf der ganzen Strecke immer mehr begeisterte Zuschauer, welche für eine super Stimmung sorgten. Um 12.30 Uhr starteten die Elite-Damen ins Rennen, kurz darauf die U23 Damen und kurze Zeit später wir Juniorinnen. Wir hatten 1 Startrunde und 4 grosse Runden zu fahren. Ich versuchte am Hinterrad von Vivienne Meyer zu bleiben, doch irgendwann musste ich von ihr abreissen lassen, da ich ihr hohes Tempo nicht mehr halten konnte. So reihte ich mich im ersten steilen Aufstieg als 2. ein. Es folgte ein Singletrail mit engen Kurven und 3 Sprüngen. Wiederum ein steiler Anstieg, welcher viel Kraft brauchte, da man richtig am Boden klebte. Der letzte Trail war dann etwas rutschig. Der Abstand zu Vivienne wuchs von Runde zu Runde. Dafür konnte auch ich immer mehr Zeit auf meine Verfolgerinnen Karin Rappo und Nicole Hanselmann gut machen. Die vielen steilen Aufstiege machten die Strecke zu einem Kräfte raubenden Rennen. Es war ein eindrückliches Gefühl, als ich überglücklich als 2. über die Ziellinie rollte. Ein Gefühl, das man unbedingt wieder erleben möchte! Noch schöner war aber die Siegerzeremonie, die ich auf dem Podest das erste Mal erleben durfte. Vivienne hatte sich ihren Titel redlich verdient, nach ihrem unglücklichen 4. Rang an der WM und ihrem Pedalverlust an der EM. Zur Ehre des Siegers wurde jeweils die Nationalhymne gespielt. Ein Gefühl bei dem man „Hühnerhaut“ bekam. Den 3. Rang erkämpfte sich übrigens Karin Rappo. Als ich die Rangliste studierte ist mir aufgefallen, dass wir sogar bei den U23 Damen zuvorderst mitgefahren wären. Dort gewann Nathalie Schneitter vor Kathrin Stirnemann und Corina Gantenbein. Nathalie wurde mit einem Heli auf die letzte Minute vom Flughafen Basel eingeflogen. Sie landete dort infolge technischer Probleme erst eine Stunde vor dem Rennen. Bei den Elite-Damen ist Kathrin Leumann neue Schweizermeisterin vor Marielle Saner und Maroussia Rusca. Meiner Teamkollegin Petra Henzi lief es überhaupt nicht nach Wunsch. So musste sie sich auf ihrer Heimstrecke in Seon geschlagen geben. Petra ich wünsche dir alles Gute für Peking und natürlich auch den anderen: Nathalie Schneitter, Florian Vogel, Christoph Sauser und Nino Schurter!! Meinem Team, den Zuschauern, meiner Familie und meinen Verwandten und Kollegen herzlichen Dank für eure Unterstützung. Es war grandios ;-) Ja und um 15.00 Uhr war es dann vorbei mit dem schönen Wetter! Es schüttete wie bereits schon in Savognin wie aus Kübeln. Doch die Elite-Herren und die U23 Herren schlugen sich tapfer durch das Rennen. Nino Schurter konnte seinen Titel verteidigen und Mathias Flückiger holte sich vor Patrick Gallati den 2. Rang. Ebenfalls neuer Schweizermeister ist Florian Vogel vor Lukas Flückiger und Jürg Graf. Die nächsten 2 Wochen werde ich in Spanien am Meer verbringen, um mich etwas zu erholen und hoffentlich die Sonne geniessen… :-)
Schlammrennen in Savognin Wiederum campierten wir in Savognin bereits schon am Freitag Abend. Es war noch sehr warm und hell, so beschloss ich die Strecke noch zu besichtigen, welche im Gegensatz zu letzem Jahr etwas verändert wurde. Am Samstag als ich aufstand war ich etwas erschrocken, da es an meinem Renntag wie aus Kübeln schüttete! Doch mir war es egal, ich liebe Schlammrennen :-). Nach der etwas hektischen Startvorbereitung starteten wir ohne Regen in die Startrunde plus 5 grosse Runden. Sogar 3 Italienerinnen und die Vize-Weltmeisterin Barbara Benko (Ungarn) waren in Savognin am Start. In der ersten Abfahrt reihte ich mich hinter Vivienne Meyer ein. Die 2. Position konnte ich jedoch nur bis kurz vor der Zielpassage halten. Dann überholte mich Barbara Benko und fuhr mir davon. Die zweite Runde war für mich dann etwas katastrophal, ich stürzte in einer Teerkurve und wiederum in einer Wiesenpassage, welche mit meinen Pneus nicht mehr fahrbar war. Die Stürze hatten aber keinen grossen Einfluss auf das Rennen, denn bei diesen Bedingungen durchstand fast jeder einmal eine Rutschpartie. Auch der Regen hatte wieder eingesetzt, was mir jedoch keine weiteren Probleme schaffte. Ich überquerte das Ziel als 3. Platzierte mit 1 Minute Rückstand zur Vize-Weltmeisterin Barbara Benko und 5 Minuten zur Siegerin Vivienne Meyer. Um nicht braun aufs Podium zu steigen, duschte ich mich mit einem Bidon von oben bis unten.
Trotz des grossen Zeitrückstandes auf Vivienne bin ich zuversichtlich für die Schweizermeisterschaften in Seon. Die Strecke ist eher leicht fahrbar und wird nicht zu meinen Lieblingsstrecken gehören, vor meinem Aargauer Publikum werde ich aber das Beste daraus machen. Ich hoffe möglichst viele begeisterte Zuschauer anzutreffen, denn es wird sicher spannende Wettkämpfe um den Landestitel geben. Neu wird es auch in der Kategorie Hard (Jg. 93 – 92) einen Swiss Champion geben! Kommt und lasst euch von den Wettkämpfen um den Landestitel inspirieren!
Geglücktes Wochenende in Champéry Am Freitag, 28. Juni, kamen meine Familie und ich nach einer dreistündigen Reise in Champéry (VS) an, wo der 5. Swisspowercup statt fand. Da es schon zu dunkel war um noch die Strecke zu besichtigen, lockerte ich meine Beine noch etwas auf der Freilaufrolle.
An diesem Wochenende war der Samstag mein Renntag. Die Strecke war wirklich der OBERHAMMER!!! Neben Gränichen eine meiner Lieblingsstrecken. Nach der Startrunde durch das Dörfli ging es nicht wie gewohnt zuerst den Berg hinauf, sondern hinunter :-). Es folgte ein ca. 2km langer, technischer Singletrail und zum Schluss ein Kiesaufstieg. Um halb zwei Uhr starteten wir Juniorinnen wie immer 5 Minuten nach der Kategorie Elite-Damen. Da ich natürlich als Erste in den anspruchsvollen Trail wollte, übernahm ich sogleich die Spitze. So gelang es mir, meine Verfolgerinnen auf dem Trail einige Meter zu distanzieren. Jede Runde etwas mehr. Ich hatte jeweils Angst, dass ich mir in den technischen Passagen einen Platten einfangen würde, denn schon so manchem Fahrer wurden diese technischen Passagen heute schon zum Verhängnis. Es war das Rennen der Plattfüsse! Zum Glück hatte ich nicht mit solchen Problemen zu kämpfen, ich drehte einfach meine Runden. :-) Da ich einen guten Vorsprung hatte, konnte ich den Aufstieg ins Zielgelände in der letzten Runde etwas gemütlicher nehmen. Ich durfte heute meinen zweiten Sieg feiern. Überrascht hat mich Céline Ernst, die nach ihrer Verletzungspause wieder top fit ist und sich den 3. Rang ergatterte. Herzliche Gratulation, weiter so. Karin Rappo schnappte sich den 2. Platz. Auch Vivienne Meyer, welche an der Strassen Schweizermeisterschaft teilnahm, konnte sogar ihren Titel verteidigen! Herzliche Gratulation! Bei den Jungs siegte Arnaud Grand vor Matthias Stirnemann und dem Schweden Jonsson Olof. Leider konnte ich die Rennen am Sonntag nicht mehr verfolgen, ich reiste bereits am Samstag mit Fam. Widmer wieder nach Hause. (nochmals vielen herzlichen Dank!) Die Heimreise trat ich natürlich nicht ohne Grund bereits am Samstag an. Ich packte aus und gleich wieder ein, denn bereits am Sonntag ging es los ins Lehrlingslager der KWC, meinem Lehrgeschäft…inkl. meinem Bike! :-) Dafür möchte ich mich recht herzlich bei den leitenden Personen (Markus Schmid und Markus Hager) bedanken! Ich konnte jeden Tag die Gegend von Saas Almagell unsicher machen und erlebte zum Teil eindrückliche Touren. Nebst dem Biken half ich zusammen mit meinen Oberstiftinnen Ayshe und Noemi dem Küchenchef Markus Hager aus, was sehr amüsant war. :-) Die Jungs hingegen schufteten in der ganzen Hütte. Sie rissen Möbel, Böden und Toiletten heraus, unglaublich! Schlussendlich sah man das Ergebnis ziemlich deutlich, ca. 3-4 gefüllte Mulden standen vor der alten Pension. Eine Leistung die sich zeigen darf. Am Freitag endete das Lager und ich glaube einige mussten sich zu Hause noch etwas von letzter Nacht erholen! ;-)
World Championship Val di Sole, Italy Eines meiner grössten Saisonziele durfte ich an der Weltmeisterschaft in Val di Sole Wirklichkeit werden lassen. Am Samstag vor einer Woche kamen wir 4 Juniorinnen und 6 Junioren nach 6h Fahrt endlich im gebirgigen Val di Sole an. Jetzt hiess es auspacken und ab auf die Strecke. Steile Auffahrten und technische Passagen prägten die 6km lange Runde. Eine harte Runde, denn zwischen den intensiven Anstiegen war bei den technischen Abfahrten volle Konzentration gefragt! Ich fühlte mich wohl auf dieser Strecke und ging mit gutem Gewissen durch die 2 darauf folgenden Tage.
Mittwoch, 18. Juni. Endlich war er da, der lang ersehnte Tag, auf den man hin gearbeitet hat. Da es an den Vortagen noch geregnet hatte, war die Strecke immer noch etwas rutschig und schlammig (was mir sehr entgegen kam! :-) ) Doch heute wurde es richtig schön warm. Wir fuhren sogar mit Kühlwesten ein, die wir erst am Start wieder abzogen. Ich entschied mich aber trotzdem, vorne einen Slalompneu aufzuziehen. Um 10.30 Uhr starteten wir dann in die 3 bevorstehenden Runden. Mit der Startnummer 19 kam ich von der 2. Startreihe gut weg und positionierte mich um den Rang 7. Bis in die 2. Runde konnte ich mithalten, danach verlor ich in den Aufstiegen jeweils den Kontakt zur Gruppe, was ich in der Abfahrt mit meinem Slalompneu (fast) alles wieder gut machen konnte. Es machte mir richtig Spass, denn mit meinem Pneu hatte ich keine Probleme mit den rutschigen Passagen und konnte an allen vorbeiflitzen. :-) In der letzten Runde musste ich etwa 3 von 5 Fahrerinnen dieser Verfolgergruppe ziehen lassen. Es reichte leider nicht mehr ganz sie in der Abfahrt aufzuholen, da ich wohl im letzten Aufstieg zu viel Zeit verlor. So beendete ich das Rennen als 11. bzw. als 2. meines Jahrganges und 2. Schweizerin. Ausser dem grossen Rückstand zu meiner Altersgenossin Mona Eiberweiser (DE) bin ich glücklich über mein Resultat und meine Leistung. Meine Schweizerladys zeigten ebenfalls ein starkes Rennen: Vivienne Meyer 4., Karin Rappo 14. und Marina Giger 19. Auch die Jungs fuhren ein tolles Rennen. Matthias Rupp holte für die Schweiz die erste Bronzemedallie. Weiter folgte Mirco Widmer als 6., Matthias Stirnemann 9., Arnaud Grand 21., Reto Indergand 31., Donat Albin 40. 2 Tage zuvor trumpfte die Schweiz im Team Relay das erste Mal auf mit der Silbermedallie. Einzig die Franzosen zogen an den Schweizern vorbei. Der Hammer folgte dann am Sonntag: Bei den Elite-Herren sorgten Christoph Sauser, Florian Vogel und Ralph Näf für die Besetzung des Podiums! Es gäbe noch so viele gute Leistungen zu erwähnen, nicht nur diejenigen der Fahrer/innen, sondern auch von den Betreuern, Verpflegern, Mechanikern,… Allen ein riesiges BRAVO! An den restlichen Tagen wurden wir zum Teil als „Schirmhalter“ vor den Starts oder als Verpfleger eingesetzt. Es waren noch 4 heisse, amüsante und spannende Tage, die ich miterleben durfte. Meine erste WM war und bleibt unvergesslich! Vielen Dank an alle, die dies möglich gemacht haben!
Aargauermeisterin 2008 Am letzten Wochenende nahm ich an der Aargauermeisterschaft in Wittnau teil. Leider hatte es nur wenige Fahrerinnen am Start und somit war ich nicht super motiviert. Auch die Streckenbesichtigung konnte meine Motivation nicht steigern, denn diese führte bloss über Kies und Teerwege mit steilen Aufstiegen, aber auch mit einigen flachen Stücken drin. Die Abfahrt war jeweils ein Wiesenweg und der Wald wurde leider nicht in die Strecke eingebaut. Ich war enttäuscht, versuchte mich aber trotzdem gut auf das Rennen einzustellen. Da es für eine Juniorinnen-Kategorie zu wenig Teilnehmerinnen hat, startete ich bei den Elite-Damen. Um 15.00 Uhr erklang der Startpfiff. Gleich nach der Startrunde konnte ich mich ein paar Meter distanzieren. Dies gelang mir bis in die 2. Runde. Ich spürte jedoch, wie schnell meine Beine müde wurden, was sicherlich an der nicht optimalen Vorbereitung und der mangelnden Motivation zugeschrieben werden kann. In der 2. Runde holte mich dann die ehemalige Marathon-Fahrerin Anita Steiner ein und überholte mich. Sie vergrösserte ihren Vorsprung auf 3 ½ Minuten. Von Runde zu Runde wurden die steilen, langen Aufstiege härter… Nach der 5. Runde überquerte ich als 2. die Ziellinie und sogleich als Aargauermeisterin, da Anita Steiner aus Einsiedeln kommt. So richtig darüber freuen konnte ich mich aber gar nicht, denn eigentlich lief es mir nicht wie gewünscht. Am meisten freute es mich, dass meine Vereinskollegin Tanja Starkermann, welche erst seit 1 Jahr rennmässig fährt, Vize-Aargauermeisterin wurde.
Während ich in Wittnau strampelte, kämpften auch meine Teamkollegen Petra Henzi und Andreas Kugler am Weltcup in Andorra. Petra erreichte den guten 8. Rang und Kugi den 29. Platz. Herzliche Gratulation an euch beide!
Infos Nun ist es also definitiv! Am Samstag 14.Juni reise ich mit Vivienne Meyer, Karin Rappo und Marina Giger nach Val di Sole, Italien an die Weltmeisterschaften!! Wir starten am Mittwoch, 18. Juni. Drückt uns die Daumen! Doch zuerst wird am kommenden Sonntag, 1. Juni die Aargauermeisterschaft in Wittnau stattfinden. Dort werde ich bei den Damen um 15.00 Uhr starten. Auf diesem Weg möchte ich auch einmal meine gefundenen Sponsoren mit einbeziehen! Da ich nicht den ganzen finanziellen Aufwand meinen Eltern überlassen möchte, bin ich ständig auf der Suche nach möglichen Sponsoren. Ich möchte mich bei meinen persönlichen Sponsoren: der Schreinerei Hunziker in Schöftland meinem kürzlich gewonnenen Brillensponsor ADIDAS der Firma Pneu Egger der Schroder Bank in Zürich und meiner Sporthilfe-Patin: Susanne Frauchiger gaaaaanz herzlich bedanken, dass sie bereit sind mich als junge, motivierte Sportlerin / Mountainbikerin zu unterstützen und an mein Potential glauben! Noch ein Tipp: Falls ihr das SI Style Heft kennt => letzte Seite ;-D
Spezielle Atmosphäre beim Heimrennen in Gränichen Endlich war es soweit. An diesem Wochenende fand in Gränichen mein Heimrennen statt. Ein besonderer Anlass für uns Gränicher… Bereits die ganze Woche trainierten wir auf der Strecke und versuchten die idealen Linien zu finden. Gränichen ist dafür bekannt, dass man einiges an Technik drauf haben muss und dem entsprechend bauten wir auch unsere Strecke... Nach dem Start folgte ein Teeraufstieg, der in eine knifflige Abfahrt führte, die manchem zum Verhängnis wurde. Danach durchfuhr man kurz das Zielgelände und sofort weiter in die Kiesgrube, wo ein weiterer Aufstieg erfolgte. Die Abfahrt in der Kiesgrube wurde dieses Jahr leichter gebaut. Es folgte der 3. und letzte Aufstieg, ein Slalom-Kiestrail und zum Schluss noch einmal eine heikle Abfahrt mit vielen Wurzeln.
Am Samstag feuerte ich meine Brüder und Kollegen kräftig an, nachdem ich noch 2 Runden auf der Heimstrecke gedreht habe. Ich freute mich mega auf mein Rennen. Mein Renntag begann um halb neun. Ich ass meine Brote, packte meine 7 Sachen und rollte mit meinem Bike gelassen nach Gränichen. Dort angekommen schwatzte ich da und dort noch kurz und danach ging es ans Einfahren. Nervös wurde ich erst beim Vorstart… Wie immer starteten wir 5 Minuten nach den Elite-Damen. Der Teeraufstieg war hart, ich erkämpfte mir die 2. Position, hinter Vivienne Meyer. Als Einzige konnte ich an Vivienne dranbleiben und wir fuhren somit zusammen in die 2. Runde. In der 1. Abfahrt passierte es dann, Vivienne stürzte vor mir! Ich bremste, doch das nützte nichts, denn es war zu rutschig. Ausweichen konnte ich nicht mehr, so fuhr ich in ihren Hintern. Vivienne, es tut mir wirklich leid, ich hatte keine Absicht dich zu verletzten oder zu rammen!! Ich konnte dadurch die Führung übernehmen und mich etwas von Vivienne distanzieren. Über die noch 3 verbleibenden Runden konnte ich meinen Vorsprung von Runde zu Runde etwas ausbauen. Meine Beine spürte ich kaum noch, zum Teil fror ich richtig und hatte „Hühnerhaut“! Trotzdem lief es super. Die tolle Strecke, das schöne Wetter, und die vielen Zuschauer, welche mich anfeuerten, das war einfach genial. Bei meiner Zieleinfahrt konnte man mir meine Freude im Gesicht ablesen. Meine Beine waren wie Gummi und mir war etwas schwindlig, vor Erschöpfung. Unglaublich, ich konnte meinen 1. Sieg in der Kategorie der Juniorinnen feiern! Umso schöner ist es in Gränichen auf meiner Heimstrecke vor meinem Heimpublikum, meinen Freunden, Verwandten, Nachbarn und Fans! Herzlich Dank für euer „Anfeuern“, es war eine super Motivation! Ebenfalls möchte ich mich bei meinen Betreuern von Herzen bedanken, ich schätze eure Arbeit immer sehr und ihr macht das super! Vielen Dank für Alles!! Auch bei den Junioren fuhren die Gränicher Mirco Widmer und Matthias Stirnemann stark, nur Matthias Rupp konnte die beiden bezwingen. Ebenfalls in die Top 10 fuhr Daniel Kaufmann.
European Championship Die Geschichte von der Europameisterschaft in St. Wendel ist bereits geschrieben. Am letzten Mittwoch reisten mit mir 4 andere Mädels und 8 Jungs in einem „Büssli“ ins Nachbarland Deutschland. Sogleich besichtigten wir voll motiviert die Strecke. Die steilen Aufstiege brauchten viel Kraft, dafür konnte man es in den Abfahrten so richtig sausen lassen. Leider war die Strecke sehr einfach, es hatte also fast keine technischen Passagen drin und kam mir somit nicht sehr entgegen. Trotzdem freute ich mich riesig auf mein Rennen. Am Donnerstag war mein eigentlicher Ruhetag, konnte es aber nicht unterlassen noch einmal die Strecke genauer unter die Lupe zu nehmen. Den Nachmittag ruhten wir uns alle dann etwas aus.
Am nächsten Tag kurvten wir ein letztes Mal vor dem Rennen auf der Strecke herum. Um 14.00 Uhr war der Startschuss zum Team - Relay. Ich spürte ein erstes „kribbeln“ in mir. Mit Vorsprung ging es in die Wechselzone und unser Junior Matthias Rupp war an der Reihe. Petra, welche als 3. mit Vorsprung auf die Runde los sauste ahnte nichts von der enttäuschenden Mitteilung: Disqualifikation der Schweizer infolge eines Wechselfehlers. Es tat weh, denn die 4 Schweizer hätten dieses Team-Rennen locker gewonnen. Der Samstag begann für uns Mädels früh. Um 05.30 Uhr sassen wir am Morgentisch und assen unsere Honigbrote (bzw. Marina Giger genoss ihre Spaghetti!!!) 2 Stunden später bewegten wir uns Richtung Start-/Zielgelände. Die Nervosität stieg… Endlich war es soweit, um 09.00 Uhr erfolgte der Startschuss. Ich kam gut weg und konnte mich in den vorderen Rängen einreihen. Gerade als ich versuchte am Hinterrad einer Russin zu bleiben, fiel mir in einem Aufstieg mit losem Kies die Kette runter und kurz darauf rutschte ich auch noch aus. So musste ich die restlichen Meter zu Fuss in Angriff nehmen. Dabei verlor ich den Anschluss zur Russin und mir fehlte der „Zug“ nach vorne. Manchmal „verliert“ man sein Rennen genau dort, wo man sich sicher ist, es zu können. Ich wurde langsamer, ohne es richtig zu bemerken. Mein Rennen beendete ich auf dem 14. Platz und von meinem Jahrgang wurde ich 4. Eine nicht ganz zufrieden stellende Europameisterschaft… Ich habe mir mehr erhofft. Neue Europameisterin wurde Mona Eiberweiser, welche bereits das Weltcup Rennen in Offenburg gewann. Beste Schweizerin wurde Vivienne Meyer, auf dem 10. Platz. Bereits in der ersten Runde verlor sie ihr rechtes Pedal und kämpfte sich vom zweitletzten Platz wieder nach vorne, eine starke (mentale) Leistung! Ob ich an die Weltmeisterschaften nach Val di Sole (Italien) reisen werde, steht noch nicht fest. Nächstes Wochenende steht ein grosser Anlass für ganz Gränichen bevor, das 4. Swisspowercup Rennen. Ich hoffe es werden viele Sportbegeisterte an der tollen Strecke stehen und die Gränicher Club Mitglieder kräftig anfeuern!
World Cup in Offenburg Letztes Wochenende bestritt ich meinen allerersten Weltcup. Ich reiste zusammen mit 8 anderen Mädels und ca. 15 Jungs bereits am Freitag nach Offenburg (DE), um die Strecke zu besichtigen. Der Hammer, die Strecke bestand aus mehreren technischen Passagen, was mir natürlich Zuversicht zum bevorstehenden Rennen am Samstag gab. Ich teilte mir das schöne Hotelzimmer mit Lorraine Truong, wobei ich versuchte mein Französisch zu verbessern. ;) Das kribbelnde, komische Gefühl am Renntag lag wohl an der Nervosität, die sich langsam in mir ausbreitete. Der Morgen kam mir vor wie Tage…Um den Mittag fuhren wir Mädels dann endlich zu den Zelten der Schweizer Delegation. Letzte Vorbereitungen wurden getroffen und die ersten stiegen schon bald aufs Bike um sich auf der vorbereiteten Rolle einzufahren. Das schön Wetter, die super Strecke und die vielen Leute motivierten ungemein. Mit der Startnummer 23 konnte ich als 21. an die Startlinie (3. Schweizerin). 3 Minuten vor dem Start wurde es ruhig. Volle Konzentration. Die Leute im Zielgelände klatschten mit dem Countdown mit, bis der Startknall(!!) losfeuerte. Ich startete gut und konnte mich auf den beiden Startrunden auf Position 5 behaupten. Kurze Zeit später spürte ich meine Beine, welche schon richtig leer waren. Es galt aber noch 2 ½ grosse Runden zu fahren…In der 2. Runde musste ich die Französin Camille Devi an mir vorbeiziehen lassen und Ende 2. Runde konnte ich mich auch nicht hinter meiner Kollegin Karin Rappo halten. Es waren nicht viele Kilometer zu bewältigen und das Rennen dauerte auch nicht lange, aber die Strecke, welche fast nur aus Singletrails bestand war sehr hart. Keine Möglichkeit, sich auch nur kurz zu erholen, denn in den technischen Abfahrten war volle Konzentration gefragt. Als ich als 7. die Ziellinie erreichte war ich völlig ausgepowert. Ich fror vor Erschöpfung. Es nervte mich ein wenig, dass ich an diesem Tag keine guten Beine hatte, gab mich aber mit dem 7. Rang zufrieden. Da ich der jüngere Jahrgang war, habe ich ja noch Zeit mich für nächstes Jahr zu verbessern. ;-D Ein riesiges Dankeschön geht an alle Betreuer und Fans, die uns während wie auch nach und vor dem Rennen unterstützten. Es war einfach eine tolle Atmosphäre und ein unvergesslicher Tag. Ich bin nun wieder um eine Erfahrung reicher. :-D
Am warmen Sonntag feuerten wir dann die Elite – Damen und Herren kräftig an. Bei den Frauen siegte klar Irina Kalentieva. Als beste Schweizerin klassierte sich Nathalie Schneitter auf dem 10. Rang. (Petra Henzi 17.; Maroussia Ruca 19…;.) Bei den Herren war Julien Absolon wieder einmal eine Klasse für sich. Den Rest des Podests füllten die Schweizer: auf:Christoph Sauser vor Florian Vogel. (Nino Schurter 4.; Martin Gujan 16.; Thomas Frischknecht 17.;…) Übrigens konnte ich mich als 3. Schweizerin für die Europameisterschaft in St. Wendel (ebenfalls Deutschland) qualifizieren. Ich hoffe, dass auch dort viele Fans anreisen werden, um uns Schweizer anzuspornen. :-D
Neues Rennen, neues Glück und Trainingscamp mit dem RC Gränichen Der 3. Swisspowercup fand in Muttenz (BL) auf der Pferderennbahn im Schänzli statt. Ich freute mich auf das Rennen, endlich eine tolle Strecke mit technischen Passagen drin. Wir Juniorinnen hatten zuerst 2 ½ Bahnrunden zu absolvieren und danach noch 5 grosse Runden, welche aus der Rennbahn führten. Ich glaube ich war nervöser als beim Saisonauftakt in Buchs, da ich mein verpatztes Rennen in Winterthur mit einem guten Rang wieder gutmachen wollte. Um 12.35 Uhr ging es dann los. Ich hielt mich auf den Bahnrunden im Windschatten der anderen. Man hörte, wie Räder sich streiften und es war wirklich zum Teil kriminell. Leider war Céline Ernst einer der Pechvögel und stürzte, was mit einem Schlüsselbeinbruch endete. Gute Besserung Céline! In der ersten grossen Runde konnte ich mich im Aufstieg durchsetzen und reihte mich auf Position 2 ein. Über alle 5 Runden fuhr ich immer einen grösser werdenden Abstand, zwischen der 3. platzierten Karin Rappo und der 4. platzierten Marina Giger, heraus. Ich merkte, wie ich in den technischen Passagen Zeit gutmachen konnte und ich fühlte mich einfach super wohl auf dieser Strecke. Als ich durchs Ziel fuhr strahlte ich übers ganze Gesicht. Ich habe mich noch nie so über einen 2. Platz gefreut wie zu diesem Zeitpunkt. Gewonnen wurde das Rennen einmal mehr durch Vivienne Meyer. Im Zielraum herrschte eine spezielle Atmosphäre. Als wir auf dem Podium standen machten viele sportbegeisterte Leute die bekannte Welle mit.
Noch am selben Tag reiste ich mit rund 50 anderen Bikebegeisterten an den Genfersee nach Le Bouveret (in der Nähe von Aigle). Das letzte Trainingscamp verbrachte ich also leider nicht mehr in der Wärme am Meer, dafür in der „schönen“ Schweiz im Wallis. Am regnerischen Montag erholten wir uns vom Rennen mit einem gemütlichen Ausfahren auf der Strasse. Nass wurde man auch am Nachmittag, als wir uns im Aqua Park vergnügten. Das Highlight der Woche war die Tagestour in den Schnee (wortwörtlich!!) Bis zur Hütte, wo wir unseren Lunch assen, mussten wir unsere Bikes mehrmals stossen! Die restlichen Tage sausten nur so an uns vorbei. Ich habe schon lange nicht mehr so viel gelacht, wie während dieser Woche. Es war einfach genial: Eine schöne Gegend zum trainieren, tolle Leute und mega feines Essen :-). (Vielen herzlichen Dank an das Küchenteam, welches uns über die ganze Woche mit feinem Essen verwöhnte, mmmmh…) Samstag, Tag der Heimreise. Wir jungen Racers wollten ein Stück der Heimreise mit den Bikes zurücklegen, was beim wollen blieb, denn der Regen ersparte es uns. Leider ;) In einer Woche werde ich meinen allerersten Weltcup (in Offenburg, DE) bestreiten. Meine Vorfreude ist riesig :-). Drückt mir die Daumen!
Der verflixte Samstag Wie eine Woche zuvor reisten wir auch dieses Mal schon am Freitagabend an. Das 2. Swisspowercup Rennen fand in Winterthur (ZH) statt. Gleich nach der Ankunft besichtigte ich, zusammen mit meinem Vater, die Strecke. In der Nacht auf Samstag bekam ich einen schmerzhaften Wadenkrampf, welchen ich am Morgen noch spürte. Als ich aufstehen wollte, schlug ich zuerst meinen Kopf an und kurze Zeit später noch meinen Zehen. Nach dem Morgenessen, als ich mich anziehen wollte, verbrannte ich mich an der Gasheizung. Ich bemerkte schon früh am Morgen, dass dies ein verflixter Tag wird. So ging es dann auch weiter… Mit etwas Verspätung starteten wir um 13.40 Uhr in die insgesamt 4 Runden. In der 2. Runde fuhr ich direkt hinter Jennifer Sägesser, welche ich im Waldweg überholen konnte. Ich fuhr auf eine Elite-Dame auf und wollte sie über den quer liegenden Baumstamm rechts überholen, was nicht klappte, denn mein Rad blieb stecken und ich stürzte. Auf der zweit letzten Runde nach einem Zick-Zack-Weg kam eine links Kurve, welche auf eine Kiesstrasse führte. Ich kam mit Schuss, wollte treten, da lag ich schon ein zweites Mal am Boden. Es war wie verhext, nichts gelang mir an diesem Samstag. Alleine schon mit dieser Strecke konnte ich mich nicht richtig anfreunden. Es war mehr oder weniger ein Strassenrennen. Schlussendlich kam ich als 6. ins Ziel, sieben Sekunden hinter Jennifer Sägesser. Nächsten Sonntag bekomme ich bereits eine weitere Chance. Und wie ich so gerne sage: On va voir…(Wir werden sehen…) Eure Michelle
Gelungener Auftakt im ersten Juniorinnenrennen in Buchs SG Nach der Winterpause beim Saisonauftaktrennen ist die Anspannung bei mir immer besonders gross, endlich erfährt man, ob man durch den Winter gut und richtig trainiert hat. Mich interessierte auch, ob ich mit den ältern Juniorinnen mithalten kann. Bereits am Freitag reisten meine Familie und ich an, da meine beiden Brüder noch bei den Kids- Kategorien starten. Stephan konnte sich bei seinem ersten Streckenrennen den zehnten Platz sichern. Philipp musste in seinem ersten Rennen in der Kategorie Hard als 48 von ca. 90 Fahrern starten und belegte den 28. Rang. Ich selbst genoss den Samstag als Zuschauerin und besichtigte die Strecke.
Am Sonntagmorgen pünktlich um 11.35 Uhr erfolgte der Startschuss für unsere Kategorie. Von den insgesamt 25 gestarteten Juniorinnen kamen 11 aus dem Ausland, was das Rennen umso spannender machte. Es galt 4 grosse Runden zu absolvieren. Der Start gelang mir nicht besonders, ich konnte mich aber an dritter Stelle einreihen. Im zweiten Aufstieg musste ich zwei Konkurrentinnen an mir vorbeiziehen lassen. Diese zwei schnappte ich mir jedoch mit einer schnellen Abfahrt wieder und konnte sie sogar distanzieren. In der letzten grossen, harten Runde kämpfte ich mit meinen Kräften. Die Trails vermochte ich kaum noch kontrolliert zu fahren, konnte aber meinen dritten Platz bis ins Ziel verteidigen und freute mich riesig über meinen ersten Podestplatz bei den Juniorinnen. Das Schroders -Team schnitt mit einem überragenden Sieg von Vivienne Meyer und zwei dritten Plätzen von Matthias Rupp und mir sehr gut ab. Ich hoffe, uns wird auch am kommenden Wochenende ein super Rennen gelingen. Bis bald eure Michelle!
Trainingslager in Giverola mit der Juniorennationalmannschaft Bereits ist auch meine dritte Trainingswoche in der Wärme vorbei. Mit den Leitern Beat Stirnemann, Samuel Reichen, Rolf Vollenweider, Michael Paumann, Didi Kull, dem Mechaniker Patrick Imhof und der Krankenschwester Regula Stirnemann verbrachten wir die letzte aber auch intensivste Vorbereitungswoche in Giverola (Spanien). Mit Tanja Starkermann, Lise-Marie Henzeline (wobei ich sogleich mein Französisch auffrischen konnte) und Céline Ernst teilte ich ein Bungalow. Jeder Tag begann mit einem gemeinsamen Stretching bei Sonnenaufgang, mit dem Blick aufs Meer. Danach stopften wir unsere Bäuche voll. Bei diesem reichhaltigen Buffet kam man sich vor wie im Schlaraffenland. Für mich gab es die besten Ananas- und Melonenschnitze. Manch einer wird wieder das ganze Jahr davon schwärmen. Jeweils um halb zehn ging es für die Mädels ins Gelände und für die Jungs auf die Strasse oder umgekehrt. Im Gelände war erste Priorität die Technik, auf der Strasse hingegen war Ausdauertraining angesagt. Die Strassen-Touren endeten meistens in einem Kaffee-Restaurant mit „Schoggigipfeli“ und Cola ;) Am Abend schlossen wir mit einer amüsanten, aber auch lehrreichen Videoanalyse ab. Da jeder Tag alles von uns forderte fiel ich jeweils hundemüde ins Bett. Diese Trainingswoche war sicher eine gute Vorbereitung auf die schon bald beginnende Rennsaison und gab uns noch den letzten Schliff. Ich möchte mich bei allen Leitern, dem Mechaniker und auch bei Regula für die tolle Woche bedanken. Vielen Dank. Es war einmal mehr unvergesslich.
Das Warten hat nun bald ein Ende, in zwei Wochen werde ich bereits mein erstes Swisspowercup-Rennen in der Kategorie Juniorinnen bestreiten. Bis bald!
Frauenpower Weekend in Zofingen Am Freitagabend besammelten sich alle 54 Teilnehmer in der Jugendherberge in Zofingen. Mädels vom Rock- bis zum Juniorinnen-Alter plus auch ein paar wenige Jungs. Dieses Wochenende gehörte jedoch wie der Namen es sagt speziell den Mädels. Der Juniorennationaltrainer organisiert jeweils einmal pro Jahr ein solches Weekend um den Zusammenhalt der Mädels untereinander und auch die Technik zu verbessern. Der Hintergrund dieses Weekends ist auch, dass Mädels unter ihresgleichen trainieren können, da sie sonst oft nur mit Jungen trainieren und keinen Vergleich mit Konkurrentinnen haben.
In der Kiesgrube fand dann das Training bei strömendem Regen statt. Wir hatten aber trotzdem unseren Spass und die Technik kam bei den 4 Posten sicherlich nicht zu kurz. Ganz durchnässt beschlossen wir am Nachmittag nur auf der Strasse unser zweites Training durchzuführen. Abends machten wir die Turnhalle unsicher. Spielerische Gleichgewichts- und Kraftübungen sowie Unihockey und Basketball standen auf dem Programm. Am nächsten Tag konnten wir zum Glück bei trockenem Wetter aufs Bike steigen. Wir versuchten das gestrige Training von der Kiesgrube, im Gelände umzusetzen, was mehr oder weniger gut klappte. Natürlich gab es auch einige Stürze…(Namen werde ich keine nennen, aber ich glaube jeder hatte einmal Bodenkontakt ;) ) Übrigens wurden wir jeweils durch ein super Essen verwöhnt, vielen Dank an das Küchenteam sowie auch an die Leiter, welche am Samstag 2 Stunden tapfer im strömenden Regen an den Posten standen, um uns zu fordern und wenn nötig aufzufangen. :-) Kaum zu glauben, aber der letzte Zusammenzug der Juniorennationalmannschaft steht schon vor der Türe. Nächsten Freitag werde ich wieder in die Wärme reisen nach Giverola (Spanien). Also bis bald!
Trainingslager mit dem Team in Zypern Meine Teamkollegen/innen und ich kamen mit vier Stunden Verspätung in Limassol an. Dort war ich zusammen mit Cora Grossmann, meiner Trainingspartnerin, in einem Zweierzimmer mit Meersicht im Hotel Aquarius untergebracht. Am nächsten Morgen stiegen wir dann ein erstes Mal bei nicht allzu schönem, aber doch trockenem Wetter aufs Rennvelo. In den darauf folgenden Tagen wurde es immer wärmer und wir genossen den Sonnenschein und die warmen, angenehmen Temperaturen. Die Landschaft mit den Orangen- und Zitronenplantagen ist wunderschön. Zum Trainieren ist Zypern ideal. Man kann eine hügelige oder auch eine flache Tour machen, einzig mit dem Wind hatten wir diese Woche etwas zu kämpfen. Meine Teamkollegen Petra Henzi und Andreas Kugler nahmen am Samstag am Mountainbike-Rennen in Limassol teil. Andreas fuhr auf den guten 3. Rang, Petra hatte jedoch viel Pech. Sie wurde zwei Mal durch einen Platten an einem Glanzresultat gehindert, kämpfte sich jedoch teilweise zu Fuss bis ins Ziel und muss dieses Rennen abhaken. Bei unserem Team-Chef Beni Ruf möchte ich mich an dieser Stelle für das Organisieren dieser tollen, Trainingswoche bedanken. Es hat mir super gefallen. Nächstes Wochenende werde ich am Frauenpower Weekend in Zofingen teilnehmen.
Trainingswoche in Teneriffa Olà! Am Samstag, 2. Februar 08, flogen rund 20 Personen ab Richtung Süden auf die Insel Teneriffa. Geleitet wurde dieses Lager durch Beat Stirnemann, meinem Trainer und Samuel Reichen. Organisiert und gebucht wurde es von Regula Stirnemann, die Frau meines Trainers. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die ganze Familie. Im Hotel Park Club Europe angekommen mussten wir sogleich die kurze Hose montieren…Bei 22 Grad Celsius genossen wir unsere zweistündige Rennvelotour, die uns einen Einblick ins Innere dieser Insel verschaffte. Das Wetter und die Temperatur blieb über die ganze Woche hinweg super, so konnten wir im späteren Nachmittag auch eine Abkühlung im Pool geniessen. Die langen Touren waren ein gutes Grundlagentraining und sie werden mir sicherlich alle in guter Erinnerung bleiben. Am Abflugtag regnete es das erste Mal. So wurde uns der Abschied ein wenig erleichtert. Es war eine tolle Woche in der Wärme. Nun, in einer Woche werde ich meine Koffer ein weiteres Mal packen und ins Trainingslager nach Zypern fliegen.
Weekend in Oberentfelden Am 19. und 20. Januar fand in Oberentfelden ein weiterer Zusammenzug, der Juniorennationalmannschaft und des B-Kaders statt. Wir waren im luxuriösen Aarau-West Hotel in 2er Zimmern untergebracht. Ein reich befrachtetes Programm stand uns bevor, mit dem Schwerpunkt unsere Biketechnik zu verbessern. Zuerst hörten wir uns jedoch einen Vortrag zum Thema Sponsoring an, welcher ein Sponsor selbst vorbereitete. Am Nachmittag konzentrierten wir uns, bei schönstem Wetter, auf die Verbesserung unserer Biketechnik. Die Leiter Beat Stirnemann, Rolf Vollenweider und Sämi Reichen waren stets bereit uns Tipps und Tricks zu zeigen. Nach dem Nachtessen folgte dann die lehrreiche, zum Teil auch amüsante Videoanalyse. Am Sonntagmorgen ging es Schlag auf Schlag weiter. Mit Betrick Kuik, dem Physio Therapeut der Elite Nationalmannschaft, folgte ein intensives Turnhallen-Programm in Muhen und kurze Zeit danach noch einmal ein Theorieblock mit dem Thema ILZ (Idealer Leistungs-Zustand). Geendet hat das Weekend mit einem zweiten Biketechnik-Training im Gelände. Am Montagmorgen hat dann wohl jeder Muskeln gespürt, von denen er gar nicht wusste, dass er sie hat, was ganz sicher dem Programm von Bertrick Kuik zugeschrieben werden kann. ;) Alles in Allem war es ein vollgestopftes, aber super Wochenende. Die nächste Woche werde ich mit meiner Familie im Skigebiet Laax mit Snowboarden verbringen.
Aufnahme ins Team Schroders Die Schroders Bank beruht darauf, verstecktes Potenzial im Schweizer Spitzensport auf der Nachwuchsebene zu erkennen und gezielt zu fördern. Seit 2005 wird jeweils ein Nachwuchstalent aus den 5 verschiedenen Sportarten: Mountainbike, Ski, Orientierungslauf, Fechten und Kunstturnen ausgewählt, mit Ausnahme von diesem Jahr (nur 4, ohne Kunstturnen). Die Nomination erfolgt durch die 4-köpfige, prominente Jury: Thomas Frischknecht, Bernhard Russi, Simone Niggli-Luder und Marcel Fischer. Die auserwählten Sportler/innen werden ein Jahr lang mit je 10`000 Sfr. unterstützt und vom jeweiligen Jurymitglied als Götti oder Gotte begleitet. In einem Jahr findet dann ein weiteres Treffen statt, um das Talent of the year bekannt zu geben. Derjenige/Diejenige erhält dann einen Förderpreis von weiteren 10`000 Sfr. Für die Nominierung für das Team Schroders möchte ich mich noch einmal herzlich bedanken. Es ist eine grosse Ehre, als einzige Mountainbikerin, der ganzen Mountainbikeszene, unter den vielen anderen Talenten, als Nachfolgerin von Vivienne Meyer, diesem Team anzugehören. 
Photo: Team Schroders
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